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Montag, 23. Januar 2006
Der verbotene Schlüssel
So kalt, wie es am Sonntag war und so weh, wie unsere Füße nach der samstäglichen Tour durch die Wühltische des Winterschlussverkaufs noch immer getan haben, fiel uns die Entscheidung für einen kuscheligen Filmnachmittag ganz leicht. Und kuscheln war auch wirklich dringend notwendig – FÜRCHT!
Ein Freund hat uns „Der verbotene Schlüssel“ geborgt und so erlebten wir Stunden, in denen sich unser Puls einfach nicht beruhigen und die Spannung nicht nachlassen wollten.
Alles fängt irgendwie harmlos an: Krankenpflegerin Caroline (Kate Hudson), die Sterbebegleitung macht, ein älteres Ehepaar, das für den totkranken Ehemann häusliche Betreuung sucht und ein junger Anwalt, der vermittelt. Das alles in den Swamps von New Orleans.
Ein typisches Plantation Home zwischen Bäumen, deren lange Bärte aus Spanish Moss sich in der feuchtschwülen Luft kräuseln. Ein verwachsener grau-grüner Garten. Und rundherum meilenweit nichts außer den Sümpfen.
Und dann entwickelt sich eine Geschichte rund um die dunkle Vergangenheit schwarzer Hausangestellter, um Hoodoo (Voodoo) einst und jetzt und packt die Zuseher und lässt sie nicht mehr los. Alles nur Humbug oder doch im Bereich des Möglichen?
Ganz ohne Blut – sieht man von abgehackten Hühnerbeinen und einer Schnittwunde ab – kommt dieser Film aus, der aus der Feder des Autors von „The Ring“ stammt. Trotzdem sind genügend Schockmomente vorhanden und auch der Schluss ist kein kitschiges Happy End.
Sehenswert ist auch die Website zum Film von UIP. Für uns ein subtiler Psychothriller vom Feinsten!



