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Sonntag, 12. Februar 2006
Rosen sie blühn und verwehn …
… wir werden das Christkindlein sehn. So sangen die Kinder Gerda und Kai in Hans Christian Andersens Märchen „Die Schneekönigin“.
Nun ja, Schnee haben wir ja genug und vor ein paar Tagen hab ich beim Lebensmitteleinkauf im Supermarkt ein paar Rosen für die Vase zu Hause mitgenommen. An und für sich nichts Besonderes und doch sind diese der Erwähnung wert.
Wahrscheinlich kennt Ihr das: man steht bei der Kassa, wartet, dass man den Inhalt seines Wagerls auf das Förderband legen kann und betrachtet die mehr oder weniger geschickt drapierten Verlockungen, die einem die Wartezeit verkürzen und dem Supermarkt die Einnahmen erhöhen sollen.
Meist finden sich dort diverse Naschereien – „Mama, kann ich das bitte haben?“ – und oft eben auch Blumen. Eimerweise! So einem Eimer konnte ich nicht widerstehen, zumal die dargebotenen Rosen erstaunlich kräftig und gesund aussahen.
Beim Auspacken zu Hause ist mir dann aufgefallen, dass es sich um Fairtrade Rosen aus Kenia oder Tanzania handelt. Fairtrade ist eine Initiative, die fairen Handel mit Entwicklungsländern garantiert. Dazu gehören unter anderem anständige Preise, von denen die ProduzentInnen leben können – unabhängig von den Weltmarktpreisen, umweltschonende Herstellung und das Verbot von Kinderarbeit.
Ist schon einmal ein gutes Gefühl, mit dem Einkauf etwas Sinnvolles unterstützt zu haben und das Beste daran: die Rosen halten sich seit Tagen, ohne auch nur ein Köpfchen hängen zu lassen!
Tags: Reisen

