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Donnerstag, 23. Februar 2006
Alles Walzer!
So wird es heute wieder einmal heißen. In Mozarts 250. Geburtsjahr feiert auch der Wiener Opernball einen Runden – seinen 50er.
Neben Skandalg’schichterln (Was, wegen so ein paar Netsch haben’s doch keine Fairtrade-Rosen für die Deko g‘nommen?), heiterem Prominenten-Raten mit Richard L. (Wen bringt denn der Mörtel heuer mit?) und nervösen DebütantInnen (Au, das Kronderl drückt aber!) steht der Opernball aber auch für Tradition und ein Stückerl Österreich.
Tradition deswegen, weil der Ball auf die legendären Feste der Zeit des Wiener Kongress (1814 – 1815) zurück gehen soll. Wer kennt nicht den alten Schinken „Der Kongress tanzt“?
Während des zweiten Weltkriegs gab’s dann keinen Opernball mehr. Einerseits, weil die Leute eh nix zum Feiern gehabt haben und andererseits, weil das Opernhaus – wie vieles andere in Wien auch – von Bomben zerstört war.
Erst 10 Jahre nachdem es hieß „Österreich ist frei!“ hatte sich Wien im Jahr 1955 soweit von den Kriegswirren erholt, dass die Oper wieder eröffnet werden konnte. 1956 fand dann der erste Opernball der Zweiten Republik statt. Und seit dem heißt es eben einmal jährlich „Alles Walzer!“
Noch mehr Infos zur Oper und dem Opernball findet man auf der Seite der Wiener Staatsoper.


