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Samstag, 1. April 2006
Der Duft, aus dem Legenden sind
Es war einmal ein schöner Jüngling namens Hyazinth. So anmutig war er anzusehen, dass gleich zwei bedeutende Männer sich in ihn verliebten – der eine war Zephir, der Westwind. Apoll, der Gott des Lichtes und der Dichtkunst war der andere.
Hyazinth schenkte seine Gunst Apoll und es entstand eine innige Freundschaft zwischen den beiden. Sie verbrachten viel Zeit und hatten Spaß miteinander.
Zephir jedoch verwand die Zurückweisung nicht so einfach. Getrieben von Eifersucht blies der Westwind kräftig, während die beiden jungen Männer miteinander spielten. Er lenkte Apolls Diskus ab, sodass dieser Hyazinth traf und tödlich verletzte.
Voll der Reue und Trauer ließ Apoll süß duftende Blüten aus dem dunklen Blut des sterbenden Freundes sprießen – die Hyazinthe ward geboren.
Seit heute erinnern auch in den Fensterkisterln auf unsere Terrasse die blauen, duftenden Blumen an die Tragödie der griechischen Mythologie und vor allem künden sie vom Frühling!


