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Stolz und Vorurteil

während der VorstellungGerade eben kommen wir aus dem Kino, wo wir uns die Verfilmung des Jane Austen Romans „Stolz und Vorurteil“ angesehen haben.

Hach, wie schön! *seufz*

Gleich zu Beginn des Films wird man verzaubert: während sich der Morgennebel langsam auflöst und den Blick freigibt auf eine englische Landschaft in pastellfarbenes Licht getaucht, hört man Vogelgezwitscher und Klaviermusik sich vereinen und zu einem gemeinsamen Crescendo steigern.

Die Handlung ist typisch für einen Jane Austen Roman – er liebt sie, sie liebt ihn nicht, sie liebt ihn doch aber er liebt sie vielleicht nicht mehr, etc. pp. – und wird von den SchauspielerInnen sehr glaubhaft, teils anrührend und stellenweise sogar äußerst witzig dargestellt. Allerdings ist es schon schlimm wenn man bedenkt, dass dies tatsächlich die Aussichten und Lebensinhalte der jungen Damen im frühen 19. Jh waren.

Donald Sutherland als Vater zwischen „nur ja seine Ruhe haben wollen“ und
„doch seine Lebenserfahrung an die Lieblingstocher weitergeben“ brachte uns zum Schmunzeln, aber auch zum Tränchen trocken tupfen.

Keira Knightley gab eine überzeugende Elizabeth Bennet, der die scharfe Zunge sehr gut stand und Matthew Macfadyen verwirrte uns als Mr. Darcy, sodass auch wir nicht sicher waren ob er jetzt ein arrogantes Ekel oder doch nur Gefangener seiner eigenen Unzulänglichkeiten ist.

Von der Schönheit der englischen Landschaft (die Aufnahmen im Peak District sind toll!) hab ich ja schon Eingangs geschwärmt. Sie wurde ergänzt durch oppulente Kostüme sowie alte Herrenhäuser mit passender Einrichtung.

Dass die Geschichte gut ausgeht und sich schlussendlich alle Liebenden glücklich in die Arme fallen, erfreut bestimmt die Herzen sämtlicher RomantikerInnen, für die dieser Film einen herbstlichen Kino-Leckerbissen darstellt. Gehört gesehen!

Stolz und Vorurteil

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3 Kommentare to “Stolz und Vorurteil”

  1. astrid schrieb am

    aye, und ich war immer noch nicht, weil mein schatz ein verweigerer ist *schluchz*

  2. Karin schrieb am

    Manchmal können Verlockungen wie „Nachos mit Käsesauce“, „Riesencola“ und „Kuschelsitz“ bei Verweigerern ein wenig nachhelfen …!?

    Viel Glück!!!

    Karin

  3. astrid schrieb am

    hachseufz – der herr verweigerer mag weder nachos, noch popcorn und cola muss auch nit sein…
    nichtmal der kuschelsitz – „man klann doch zuhause viiel schöner kuscheln“ *augenverdreh*

    aber ich arbeite dran ;o)

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