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Bei den Großnasen in Min-chen

ChinaHerr Kao-tai ist ein Mandarin hohen Ranges und lebt um das Jahr 985 im alten China. Mittels einer Zeitreisemaschine gelangt er 1.000 Jahre später in die Stadt Min-Chen im Staate Ba-yan und verbringt dort einige Zeit.

Die Rasse der Großnasen läßt ihn mehr und mehr daran zweifeln, dass es sich um Nachfahren seines Volkes handeln könnte und Errungenschaft wie Tam-mam und Ao-ta erwecken Angst und Unverständnis bei ihm. Er muss einen An-tsu tragen, bei dem ihm die Reihenfolge der Kleidungsstücke immer wieder vor ein Problem stellt, das Essen wird so heiß verzehrt, dass man ohnehin – vielleicht gar zum Glück? – nichts schmeckt und die Höflichkeit der Großnasen läßt auch sehr zu wünschen übrig.

Kurz – die Zukunft ist ein Abgrund!

Unser alltägliches Leben aus der Perspektive eines Fremden beschreibt Herbert Rosendorf in seinem Buch „Briefe in die chinesische Vergangenheit“. Gesellschaftskritik vom Feinsten und ausgesprochen vergnüglich. Gehört gelesen!

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