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Dienstag, 30. Mai 2006
Veränderungen
.… sind etwas, was wir alle erleben – ständig. Sie gehören zum Leben dazu, bedeuten Bewegung, Entwicklung. Manche Dinge brauchen lange, bis sie sich schließlich doch einmal wandeln. Ich habe und hatte einige Vorlieben, von denen ich dachte, sie wären für die Ewigkeit. Nun habe ich mehr oder weniger plötzlich festgestellt, dass sie sich verändert haben.
1. Wein
Bis vor einiger Zeit hätte ich bei der Frage: „Weiß oder rot?” ohne zu Zögern rot geantwortet. Ganz unabhängig davon, ob es nun zum Essen gepasst hätte oder nicht, da ich sowieso der Meinung bin, dass erlaubt ist, was schmeckt.
Mittlwerweile hat sich mein Geschmack verändert. Zwar darf auch ein Weißwein immer noch gerne kräftig und würzig für mich sein (darf man diese Beschreibung für einen Wein verwenden oder muss es ein „Obstsalat” sein?) aber er ist mir schon fast lieber als ein Roter.
2. Braun
Als ich ein Teenager war (HALT! keine dummen Kommentare jetzt
) hatte ich ganz viel braune Kleidung. Da ich eine Brunette mit braunen Augen bin, sahen meine lieben Eltern das als äußerst harmonische, vielfach kombinierbare und jedenfalls ausgesprochen praktische Kleidungsfarbe an.
Dann kamen Jahrzehnte der Braun-Abstinenz – ja fast schon einer Braun-Idiosynchrasie! Jede Farbe war mir recht, nur NICHT die Harmonische, die Strapazierfähige.
Begonnen hat meine Neuentdeckung der Farbe Braun damit, dass ich plötzlich an Alexander die Kombination Ocker & Blau gut fand. Tja und seit unserem Urlaub besitze ich mehrere Teile in dunkelbraun und könnte mich eingraben in Nougat, Schoko, Caramel … oder ganz wie Pretty Woman – braun mit weißen Polka Dots.
3. Jazz
Hier sage ich nur „Köln Concert – Keith Jarrett” und „Norah Jones”. Einfach beruhigend!
Tja, so wird Abgelehntes plötzlich zur Bereicherung. That’s life!


