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Dienstag, 27. Juni 2006
„Alfred“ sagte das Fräulein
Ich liebe Hörspiele. Sie geben mir das Gefühl des Geborgenseins, erinnern mich wohl an meine Kindertage als ich abends schon im Bett lag und meine Eltern im Wohnzimmer den Fernseher laufen hatten.
„Das Traummännlein kommt” habe ich mir selbstverständlich schon vor nahezu einem Jahrzehnt zugelegt, lausche hin und wieder den lustigen oder nachdenklichen Kurzgeschichten und freue mich über jedes „Gute Nacht kleine Freunde”. Finde ich sehr genial, dass Ö1 diese Rundfunkserie im ORF Shop anbietet.
Was aber ist mit meiner Lieblingsserie, dem Sonntagabendlichen Nährboden meines pubertierenden Intellekts? Wieso gibt’s von „Melodie exklusiv” nix zu kaufen?
Ich würde sonstwas dafür geben das Fräulein nochmals „Alfred” sagen zu hören und mich an den kurzen, oft überraschenden und stets tiefsinnigen Geschichten von Alfred Komarek erfreuen.
Wunderbar harmonisch waren dazu die Lieder von Leonard Cohen, Peter, Paul & Mary oder Herman’s Hermits, die sich mit sanfter Melodie und einfühlsamem Text ergänzend an die Worte des Fräuleins oder Alfreds Gedanken schlossen.
Dass ich nicht die Einzige bin, der diese Gänsehaut seelischer Wonneschauer abgeht, beweisen die Einträge in Herrn Komareks Gästebuch. Ach bitte, ORF und lieber Herr Literat, erbarmt Euch unser!



Auch ich gebe meine Stimme dafür.
Wenn schon Wicky, Slime & Piper ein Revival feiern, warum nicht auch etwas anspruchvolleres?!?
Komisch, an den Inhalt der Geschichten kann ich mich gar nicht erinnern. Aber das „Alfred“ der angenehmen weiblichen Radiostimme hab ich noch im Ohr.
Schönen Abend,
Tommi