Freitag, 24. November 2006
Trari-Trara die 1.
So auch uns – überraschender Weise.
Wir gehören zu jenen, die das ungebetene Zugemülltwerden mit noch ungebeteneren Postwurfsendungen der anonymen Art nicht schätzen. Gücklicherweise konnte uns geholfen werden. In der Trafik haben wir gegen einen Unkostenbeitrag das Pickerl „Reklame – nein danke” erworben und an unsere Wohnungstüre geklebt und im Briefkasten klebt ebenso ein Pickerl der österreichischen Post, das erfreulicherweise kostenfrei von ebendieser zu haben war.
Eine Zeit lang blieb unsere Tür denn auch von Papierln verschont und unser Briefkasten enthielt größtenteils nur Sendungen, die wirklich an unser adressiert waren (die diversen Lieferservice-Flyer, die eben mal so eingeworfen wurden zählen, wir jetzt einmal nicht mit).
Neulich finden wir also ein an die Bewohner des Hauses adressiertes, knallgelbes Kuvert der lieben Post. Die Post bringt Ihnen Information. steht da zu lesen. Und die wäre? Wir sollen uns doch wieder zumüllen lassen, damit wir nicht dumm sterben. Ach, was uns für wertvolle Information entgeht, weil wir das Post eigene Angebot nutzen und sie am Hinterlassen anonymer Postwurfsendungen hindern. Und mehr wird der Müll sicher eh nicht, weil das meiste nach wie vor die Feibra an die Haustür kippt – was wir Bösen ja auch verhindern.
Beruhigend! *ätz* Ist es nicht eher so, dass die Post an der unadressierten Reklame mitschneidet und nun ihrerseits versucht durch zwar adressierte aber ebenso unerwünschte Werbung so Asoziale wie uns mit Gesülz über Informationsvorsprung zurück zu gewinnen und ihren Verdienstentgang wieder wett zu machen? In unseren Augen ein äußerst zweifelhaftes Verhalten!


