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Samstag, 24. Februar 2007
Zur Jause
… hatten wir heute tierischen Besuch auf unserer Terrasse. Entsprechend waren auch die Tischmanieren, sodass das Futter lustig durch die Gegend geworfen wurde und wahrscheinlich noch im Sommer von diesem Kaffeekränzchen Zeugnis ablegen wird. Die Rede ist von Meisen und Sperlingen!
An einem der wenigen kalten Tage dieses Winters haben wir unser grünes Vogelhäuschen mit Sonnenblumenkernen gefüllt und für die kleinen, gefiederten Freunde aufgehängt. Eine Zeit lang hat es schon gedauert, bis sich die katzenfreie Ausspeisung herumgetschilpt äh gesprochen hat.
Und so gegen 03:00 Uhr Nachmittag war dann draußen ein Geflatter und Getschilpe sondergleichen. Sperlinge und Kohlmeisen flatterten zwischen Nachbars Winterschneeball, meinen Pflanzstäben und unserem Vogelhäuschen hin und her und taten sich an den Samen gütlich.
Stadtmeisen passen ihren Gesang übrigens der Geräuschkulisse der Großstadt an. Da der konstante Lärmpegel hier eher aus tiefen Tönen besteht, tschilpen sie um einige Halbtöne höher als ihre ländliche Verwandschaft. So können sie sich trotz Großstadtlärm weithin gut verständigen. Ganz schön intelligent diese possierlichen Flatterles!


