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111-Megapixel-Kamerachip

Davon können wir Amateurfotografen (aber sicher auch die Profis) eigentlich nur träumen: Ein Kamerachip mit unglaublichen 111 Megapixel. Entwickelt hat den Pixelriesen die Firma Semiconductor Technology Associates (STA).

Weil der 10 x 10 Zentimeter große Chip die Grenzen herkömmlicher Kameraverschlüsse sprengt, wurde an der Uni Bonn ein passender Schlitzverschluss (Shutter) dafür entwickelt. Am Argelander-Institut sind Shutter in dieser Größenordnung nichts Außergewöhnliches.

Für Observatorien wurden hier schon größere gebaut. Auch der 111-Megapixel-Chip ist für einen astronomischen Einsatz gedacht, der hohe Präzision verlangt. Für Himmelsdurchmusterungen soll er mehrere Millionen Aufnahmen machen. Damit die Helligkeit von Objekten präzise vermessen werden kann, muss die Belichtungszeit für jedes der 111 Millionen Pixel auf weniger als eine Tausendstel-Sekunde genau eingehalten werden.

Weitere Info auf http://www.astro.uni-bonn.de

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