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Freitag, 30. März 2007
Sachdienliche Hinweise werden belohnt
Kaum eine andere Frau ist in Österreich so zum Klischee geworden, wie Kaiserin Elisabeth alias Sisi. Romantisch verkitscht durch die Sisi-Filme, die Romy Schneider als süße junge Kaiserin berühmt – und durch die Reduzierung auf diese Rolle auch recht unglücklich – gemacht haben, aber auch unkonventionell durch ihre vielen Reisen und ihre für damalige Zeiten modernen Anschauungen, die man später in ihren Tagebüchern nachlesen konnte. In jedem Fall eine interessante Frau, mit der Österreich von BesucherInnen unwillkürlich in Zusammenhang gebracht wird.
Demnach ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das 2004 eröffnete Sisi-Museum in der Wiener Hofburg, zu den meistbesuchten historischen Stätten unserer Hauptstadt gehört. Und dieses Museum ist jüngst um ein weiteres Zeugnis bereichert worden: das Brautkleid von Sisi.
Blöd nur, dass das Brautkleid derzeit keines mehr ist. Zur damaligen Zeit war es üblich, Brautkleider zu stiften und so kam es, dass Sisis Robe lange Zeit von den Priestern von Maria Taferl als Mantel zur Vesper getragen wurde. Wie das Brautkleid wirklich ausgesehen hat, ist derzeit noch unbekannt.
Man hofft, dass sich vielleicht alte Skizzen oder sonstige Aufzeichnungen über die kaiserliche Hochzeit und das Aussehen der Braut im Speziellen, in privaten Sammlungen finden könnten und bittet daher die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise (Mailadresse am Ende des Artikels auf wien.orf.at).
Als Belohnung gibt’s ein kaiserliches Wochenende in Bad Ischl!
Tags: Reisen

