Ein Osterstöckchen » « Veigerl
Freitag, 6. April 2007
Zwitscher, zwitscher
Die junge Generation kommuniziert anders, als wir das früher getan haben. Im persönlichen Gespräch oft einsilbig und wortkarg, werden sie zu wahren Plaudertäschchen, wenn sie nur das für sie passende Kommunikationsmedium finden. Da wird ge-SMS-t, ge-mail-t, ge-blog-t, ge-chat-tet … Wissen ist nicht mehr Macht sondern etwas, was man sich immer und überall er-google-n oder über Wikis abrufen kann. Man ist schließlich ohnehin „always on”.
Vielleicht weiß diese junge Generation auch etwas anzufangen mit Twitter (dt. zwitschern), einem neuen Hype unter den Web 2.0-Projekten. Dabei handelt es sich um eine Art Tagebuch im Telegrammstil, da die Einträge auf max. 160 Character beschränkt sind. Twittern kann man nicht nur über’s Web, sondern auch via Messenger und SMS. So soll für die Community eine Art Grundrauschen entstehen, wo ständig jeder piepst, wo er grade ist und was er gerade macht.
Naja, mir ist ehrlich gesagt unser Blog derzeit genug öffentliche Verbreiterung, aber ich bin auch auch nimmer so die ganz junge Generation …



Ja ja, die Jugend von Heute…
Im Web rumtwittern, aber im realen Leben keinen anständigen Satz zusammenbringen. Blogs und Wikis lesen aber Bücher sind bäh.
Nur blöd, wenn man dann im realen Leben (gibts nicht bald das reale Leben 2.0?) nicht mehr klar kommt.
Gerhard Zirkel
Ach Gerhard, findest Du’s denn so schlimm?
Ist doch egal ob Bücher, Blogs oder Wikis – Hauptsache es wird gelesen! Selbiges gilt für die Kommunikation (man kann ohnehin nicht nicht kommunizieren ;)).
Die Realität der jungen Leute ist sicherlich eine andere als die unsere – das war schon so, als „mei Großmutter no a Fräul‘n war“. Somit ist reales Leben 2.0 eigentlich schon längst Realität, oder?
philosophische Grüße,
Karin