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Sonntag, 6. Mai 2007
Stadt der Frauen
Einen der männlichen Albträume – nämlich einen Ort, an welchem Frauen die absolute Herrschaft haben und Männer nur untergeordnete Wesen sind – hat Federico Fellini in seinem surrealen Film „Stadt der Frauen” auf die Leinwand (bzw. in die Bildröhre) gebracht. Die Chinesen scheuen keine Kosten und Mühen, diesen Albtraum auch im realen Leben Wirklichkeit werden zu lassen.
Bereits seit 2005 wird angeblich fieberhaft an der Planung und Umsetzung der weltweit ersten Frauenstadt gearbeitet. Das zweifelhafte Unterfangen soll insgesamt 28,5 Millionen Euro verschlingen und – und das finde ich tatsächlich heftig! – als Touristenattraktion dienen.
Scheitelknien und Tellerwäsche werden schon jetzt als erzieherische Maßnahmen gehandelt, mit welchen das starke Geschlecht der neuen Metropole künftig aufmüpfige Männer zur Raison bringen will. Sicher werden die Racker jetzt schon schlottern vor Angst.
Sehr fraglich, diese ganze Geschichte!
[Quelle: dieStandard.at]


