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„Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“

Ach, ich bin auch nicht allein! :-)

Nein, nein, ich habe keine Geschwister. Ich meine jetzt auch nicht die liebende Lebensbegleitung von Alexander *anschmacht*. Ich meine Herrn Bastian Sick, dessen zwar nicht mehr ganz druckfrische dafür aber nichts desto weniger wahre Buchfolge obigen Namens über Sitten und vor allem Unsitten im Umgang mit der deutschen Sprache ich mir gerade zu Gemüte führe.

Es gibt tatsächlich noch andere Menschen, die sich als Hasser von Apostroph-S-Konstrukten outen oder denen der kalte Schauer bei der fast schon zwanghaften aber immer noch falschen Vermehrung von Status zu Stati – ich verbreiterte mich bereits – über den Rücken rinnt.

Nebst dem Genuss dieses wohligen Gefühls einer Gleichen unter Gleichen amüsiere ich mich aber auch ganz köstlich über die Szenen mitten aus dem Leben: „Schatz, glaub’s mir einfach – isso!“ – wobei isso für „ich schrei sonst“ steht und das Fehlen jeglicher weiterer Argumente bekundet.

Und so wag ich’s denn, dem einen oder der anderen meiner kommentierenden Fangemeinde jene Buchfolge sehr ans Herz zu legen. Wird meine Seite auch meist für Referate im Gegenstand Bildnerische Erziehung … nun ja … abgeschrieben, so wäre auch ein wenig Nachhilfe in deutscher Grammatik für so manchen durchaus angebracht. Falls es mit dem Lesen ähnlich schwer geht wie mit dem Schreiben:
gibt’s auch als Audiobook! ;-)

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Ein Kommentar to “„Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“”

  1. Mauerkatze schrieb am

    Am meisten hasse ich die Aussprüche in der Richtung , dass etwas „Sinn macht“.

    Früher hörte man derlei nur in deutschen Sendern, mittlerweile hat dieser Virus auch Österreich ergriffen. Vor einigen Wochen hörte ich tatsächlich auf Ö3 (!!!!) von einer Veranstaltung, die an (!!!) Pfingsten stattfindet.

    LG
    Mauerkatze

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