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Dienstag, 31. Juli 2007
Eine Rutsche gelegt
… braucht der Toboggan im Wiener Prater. (Für die Nicht-Wiener: „jemandem eine Rutsche legen“ bedeutet ihm alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen).
Seit sieben Jahren tut sich nix in Sachen Renovierung und der Rutschturm modert leise vor sich hin. Doch das soll jetzt anders werden! Bis nächstes Jahr soll der Toboggan renoviert sein und wieder Leute mit dem Förderband nach oben ziehen, die dann lustig kreischend hinunter flitzen. Dazu werden allerdings noch Sponsoren gesucht, die bei der Finanzierung der 250.000 Euro teuren Revitaliserung kräftig mithelfen.
Ich hab den Toboggan eigentlich nie in Betrieb gesehen. Wohl aber kann ich mich noch an die Schauermärchen erinnern, die ich als Kind gehört hab. Da soll sich in der hölzernen Rutschbahn ein Span gelöst haben, auf den jemand drauf gesaust und aufgespießt worden ist. Uh – gruselig! Und übrigens nicht wahr, soweit meine Recherchen ergeben haben.
Aber ich würd glatt runter rutschen, wenn er denn wirklich wieder in Betrieb wäre der Rutschturm. Und der Calafati hätt sicher auch seine Freude an renovierter Erinnerung an eine Zeit, als der Prater noch bessere Zeiten gesehen hat.
[Quelle: wien.orf.at, Foto: Daintree]



Meldung von heute:
Neues Leben für „Toboggan“ im Prater
Der „Toboggan“, eine fast 100 Jahre alte Rutschbahn im Wiener Prater, soll bis zur Euro 2008 revitalisiert werden. 450.000 Euro soll das kosten, Subventionen wurden angeblich schon zugesagt.
http://wien.orf.at/stories/211332/
Vielleicht können wir ja dann alle gemeinsam eine Rutschpartie mit anschließendem Schweizerhaus machen.
lG Hans