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Dienstag, 16. Oktober 2007
Rechtsdrehend oder linksdrehend?
Wer sagt hier was von Milchsäurebakterien? Nein, um die geht’s nicht obwohl dabei die Drehrichtung auch durchaus ihre Bedeutung haben soll. Die gesunde Acidophilusmilch beispielsweise hat zu ungefähr gleichen Teilen links- und rechtdrehende Formen des Lactobacillus. Gedreht wird bei der Milchsäure übrigens polarisiertes Licht, mit der sie zwecks Unterscheidung bestrahlt wird. Aber wie gesagt, darum geht’s ja gar nicht.
Um Wiener Walzer geht’s auch nicht. Wenn’s auch schwindeltechnisch extrem wichtig ist, dass man sowohl den Links- als auch den Rechtswalzer beherrscht und diesen abwechselt, immer kurz bevor einem schlecht wird. Fortgeschrittene Tänzer legen dann auch noch ein sogenanntes „Fleckerl“ hin. So bezeichnen wir die Kombination aus rechts und links Kreuzen. Aber darum geht’s wie gesagt ja auch gar nicht.
Worum’s denn jetzt endlich geht? Na um unsere Gehirnhälften!
Landläufig werden den beiden Hemisphären unserer Schaltzentrale durchaus unterschiedliche Qualitäten zugeschreiben. Sprachliche Fähigkeiten links, räumliches Vorstellungsvermögen rechts sind bspw. übliche Attributionen. Oder auch logisch orientiert = links, gefühlsmäßig orientiert = rechts.
Ein Indiz, welche Gehirnhälfte Du primär verwendest, liefert Dir dieser ganz einfache visuelle Test (kostet nix). Bei mir ist es die rechte, aber mit ein wenig Bemühen kann ich umschalten ;-).
Doch Vorsicht! Das Ergebnis nicht überbewerten, denn zu jeder These findet sich eine Antithese und so ist die Zuordnung von Fähigkeiten zu Gehirnhälften wesentlich vielschichtiger und keinesfalls eindeutig nachgewiesen.
[via Manolo’s ShoeBlog]
Tags: Gesundheit

