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Dienstag, 30. Oktober 2007
Twinkle, twinkle little Star
Als bekennender Märchen und Fantasy Fan hab ich mich schon lange auf den Kinostart von „Der Sternwanderer“ am 18. Oktober gefreut und konnte es kaum erwarten. So kamen mir unsere freien Tage rund um den Nationalfeiertag sehr gelegen, um den Film anzusehen.
Die Geschichte hat als Zutaten 7 mehr oder weniger lebendige Prinzen, 3 böse Hexen, eine falsche und eine wahre Liebe, einen dann doch noch zum Helden mutierenden jungen Mann, einige Anspielungen, etwas Humor und viel schöne Gegend. Ein Beweis dafür, dass das Motto „einfach aber gut“ immer noch Gültigkeit hat.
Zu den witzigsten Figuren in diesem Märchen zählen für mich die nach dem Negerlein-Prinzip sich mehrenden (un)toten Prinzen, die gleich einer Stummfilmvariante von Statler & Waldorf auf Kaminsimsen hockend das Geschehen kommentieren. Dicht gefolgt von Captain Shakespeare. Robert De Niro mimt einen tuntigen Seefahrer, der den harten Mann spielt – zum Schreien komisch! Nicht zu vergessen Michelle Pfeiffer als böse Hexe Lamia, deren mühsam verzögerter Alterungsprozess schon mal kurzzeitig aufholt und eine Brust sinken lässt wie den Flieger im Luftloch.
Zwischendurch gibt es natürlich jede Menge Gelegenheit zum Seufzen (wieso liebt er denn die Falsche???), das eine oder andere Tränchen zu zerdrücken (wenn sie DAS tut, dann stirbt sie doch!!!) und zu guter Letzt ein Happyend (Bussi, Bussi). Kurzum ein unterhaltsamer Film, der Alt und Jung verzaubern kann. Hingehen und anschauen!



