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Mittwoch, 31. Oktober 2007
Halloween im Supermarkt
Mag es auch so sein, dass jenes Fest, das wie kein anderes die Geister scheidet (hey, nettes Wortspiel! ;-)), ein US Re-Import eines ursprünglich europäischen weil keltischen Brauches ist, vertraut ist man damit bei uns aber noch lange nicht. Grad komm ich aus einem Supermarkt mitten in Favoriten, wo ich Zeugin einer lustigen Halloween-Szene werden durfte …
Ich steh also bei der Feinkost als mir 3 blutverschmierte kleine Monster fast in mein Einkaufswagerl fallen. Spitzhut, Schauermaske und Zottelperücke sitzen nämlich so tief im Gesicht, dass die visuelle Umgebungswahrnehmung nur mehr eine sehr eingeschränkte ist – Marke „Tunnelblick“ halt.
Noch schaut die Verkäuferin erstaunt als es auch schon tönt „Süßes sonst gibt’s Saures“. Tja, bei der Feinkost gibt’s eher Essiggurkerln als Süßigkeiten und so gelingt es der Dame, die kleinen Schnorrer mit einigermaßen plausiblen Argumenten zur Kassa zu schicken, wo sie ihr Glück versuchen sollen.
Nur wenig später bin ich auch dort und kann Teil 2 des versuchten Beutezuges erleben. Nach dem Sprücherl schaut auch die Kassiererin zuerst verdattert, schickt die Monster dann allerdings mit der Begründung weg, dass sie hier ja nur die Kassa und keine Ware hat (stimmt zwar nicht ganz, weil da doch diese ganzen fiesen Teaser wie Kaugummi, Manja, Airwaves etc. rumliegen, aber die Kinder akzeptieren’s). Und wohin schickt sie die Kleinen? Na genau, zur Feinkost! Ist ja schließlich die einzig andere be-personte Station im Supermarkt. Dort wiederholt sich dann der 1. Akt wieder.
Tja und wenn sie nicht gestorben sind, dann laufen sie wohl jetzt auch noch von Kassa zu Feinkost und wieder retour … Happy Halloween oder so! Bis die kleinen Monster einmal selber groß sind, funktioniert das dann mit dem Süß-Sauren vielleicht auch bei uns im X. schon.


