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Dienstag, 6. November 2007
Aloha-Träume
Zufällig fiel heute ein Name, der wie eine Stadt auf Maui, Hawaii klingt … und schon waren sie wieder da, die Erinnerungen an die Regenbogeninsel.
Pa‘ia, ein kleines Städtchen an Mauis Nordküste, das sich seinen Charme aus der Zeit des Zuckerrohr-Booms bewahrt hat (oder zumindest war das 1998 noch so, so lange ist mein Besuch dieses zauberhaften Eilands leider schon her).
Bunt bemalte Holzhäuser, in denen im Erdgeschoß Geschäfte mit unsäglichen Dingen untergebracht sind: Schmuck und Skulpturen aus Muscheln, gebatikte T-Shirts, Häkel-Leiberln die eher als Fischernetz denn zum Bedecken von Körperteilen geeignet sind, Ölgemälde von heimischen Künstlern, selbstgesiedete Seifen, Haschischpfeifen, Kühlschrankmagneten in den allerkitschigsten Ausführungen usw. usf.
Dazwischen gibt es Tattoostudios, Handleser und Kartenleger, die für ewiges Hippie-Flair sorgen und natürlich die allgegenwärtigen Surfer.
Das (damals) beste Lokal der Insel ist ebenfalls in Pa‘ia, nämlich Mama’s Fishhouse. Fangfrischer Fisch, exzellent zubereitet (den Mahimahi mit Lobster und Krabben gefüllt haben sie auch nach 9 Jahren noch auf der Speisekarte!) und in einem Ambiente serviert, dass es kaum auszuhalten ist.
Begeistert hat mich auch Hawaiianisch als Sprache. Sie besteht nur aus den 5 Vokalen sowie den Konsonanten H, K, L, M, N, P, W. Erste Übersetzungsversuche kann man mit Hilfe des Hawaiianisch Wörterbuches unternehmen.
Wusstet Ihr übrigens, dass auch „Wiki“ ein hawaiianisches Wort ist? Es bedeutet schnell. „Wikiwiki“ werden z.B. die Shuttlebusse auf den Flughäfen in Hawaii genannt.
Für mich steht fest, dass ich eines Tage nach Maui zurück muss – und diesmal mit Alexander!
Tags: persönlich, Reisen

