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Hinten anstellen!

Eine Retoursendung hat mir heute das äußerst zweifelhafte Vergnügen beschert, ein Postamt aufzusuchen. Mittlerweile ist es ja bei fast allen Postfilialen so, dass sämtliche Schalter die gleichen standard Dienstleistungen anbieten – Brief- und Paketaufgabe ist bspw. bei jedem Schalter möglich. Soweit so gut. Auf das Verhalten der favoritner Bevölkerung beim Schlange stehen hat das allerdings keinerlei erkennbaren Einfluss gehabt. Zumindest keinen positiven.

Kann mir einer erklären, wieso man sich bei uns nicht so diszipliniert verhalten kann, wie z.B. in Groß Britannien oder in den USA? Es wäre doch so simpel nur eine einzige Schlange zu bilden und dann einfach zum nächsten freien Schalter zu gehen! Keiner wäre frustriert, weil immer die eigene Schlange die langsamste ist. Niemand wäre ärgerlich, weil die Dame vor einem mit ihren Fragen die ganze Partie aufhält. Diszipliniertes Queueing würde in der Tat deeskalierend wirken.

Aber stimmt schon, man müsste dann mit einem Schalter Vorlieb nehmen, der nicht die eigene Glückszahl trägt und seine Retoursendung womöglich einem männlichen Postler überlassen, wo man doch viel lieber eine Postbeamtin gehabt hätte. Alles triftige Gründe zu drängeln, zu raunzen, Knäuel zu bilden und sich weiter zu ärgern – nicht? ;-)

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Kommentar/e

  1. 17. November 2007 - 23:57

    Postämter – the never ending story! Wenn ich es irgendwie vermeiden kann, geh ich in keines mehr. Ich bestelle nichts, lass mir nichts schicken, was ich eventuell retournieren müsste. Wichtige „Sendungen“ innerhalb Wiens erledige ich lieber selber oder schicke sie per Taxi-Kurier, Briefe nach „draußen“ überfrankier ich lieber als mich anzustellen, Briefe, die Zeit haben verschick ich über ein Dorfpostamt, wenn ich in der Steiermark bin. Paranoid? – möglich :-)

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