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Donnerstag, 22. November 2007
Bibbern für die Arterhaltung
Seit die Temperaturen winterliche Gefilde erreicht haben ist bei uns wieder die Zeit gekommen, in der ich mich bis zur Nasenspitze in die Daunentuchent wickle, während Alexander begeistert das Fenster aufreißt. Wegen der guten, kalten Luft wär´s …
Dass dieses unterschiedliche Empfinden nicht nur bei uns so ist, belegen nebst den unzähligen Paaren, die bei ihren Spaziergängen, Einkäufen oder Besorgungen durch ihre Kleidung Zeugnis geben (sie eingemummelt mit Stiefel, Schal und Handschuhen, er im kurzärmeligen Polo) auch verschiedene wissenschaftliche Artikel. Und wir Frauen legen Wert darauf, dass es sich um ein Empfinden handelt – nicht etwa um eine Empfindlichkeit, gell!
Zur Erhaltung der Art wird der Unterleib der Frau im Hinblick auf eine Schwangerschaft immer warm gehalten“, erklärt der Gesundheitsexperte. Wenn es kalt ist, ziehe der Organismus die Wärme von den Händen und Füßen ab, um den Unterleib warm zu halten.
So steht’s unter anderem in der Gesundheitsrubrik von Prof. Bankhofer zu lesen. Na bitte! Bibbern für die Arterhaltung eben. Da es aber zu Hause glücklicherweise mannigfache Methoden der Erwärmung gibt, geh ich jetzt mal meine Kirschkernkissen in die Mikrowelle schmeißen und wickel mir ein Plaid um. So kuschelig vorm Fernseher wird sich der Schlaf, den ich die letzten Tage etwas vermisst habe, garantiert schnell einstellen.
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