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Endlich dicht!

Feuerbohnen in Trögen :-D Na, na, wer wird denn da an Siegesfeiern oder Unglücksvernichtungsaktionen in der Fanzone denken? Ich spreche von unserer Terrasse! Genauer gesagt von der Seite zum sogenannten „schiachen Nachbarn“ (damit ist das Haus gemeint, des Nachbarn bin ich persönlich noch nicht ansichtig geworden).

Seit ich das Terrassengärtchen mein Eigen nenne bin ich bemüht, die Abtrennung aus scheckigem, alten Welleternit zumindest sommers durch gnädiges Grün zu verhüllen. Was hab ich nicht alles erfolglos probiert …

Zuerst stand hier „Henry mit den kahlen Waden“ – eine Lonicera henryi, welche untenrum nur sehr spärlichen Blattbewuchs aufwies und das Schiache vom Nachbarn kaum verdeckte. S‘war ihm zu heiß, weswegen er sich eben teilweise entblätterte.

Dann kam Ipomea, die Prunkwinde. Sie wand sich zwar, aber eher wenn’s um Bemänteln und Umblühen ging. War auch nicht so das Gelbe vom Ei.

Letztes Jahr war ich mit Gurken und Melonen schon etwas erfolgreicher, aber immer noch nicht ganz zufrieden.

Aber heuer, heuer hab ich endlich die richtige Nachbarsverhübschung gefunden! Feuerbohnen hab ich angesetzt und sie wurden während meines USA-Aufenthalts Anfang Mai eifrig von Alexander gesittet (so mutiert man(n) dann zum Beansitter).

Kaum wieder zurück kamen die kleinen Monster (die sind in einer Woche gewachsen wie die Raketen) auch gleich in die Tröge. Und mittlerweile hab ich eine hübsche grüne Blätterwand vor dem Welleternit und die roten Blüten werden auch immer mehr und mehr.

Bohnenhähnchen, Phaesoloceris phaesoliiIm Spätsommer gibt’s dann Fisolen, die auch gerne in unseren Topf und dann in die Mägen kommen dürfen.

Ebenfalls zur Augenweide tragen die beiden „Bohnenhähnchen“, Phaesoloceris phaesolii (Scherz, gibt’s gar nicht wirklich – klingt aber gut, gell? ;) ) bei. Sie sind nicht einmal weitschichtig mit dem berüchtigten Lilienhähnchen verwandt, sondern stammen von einem Kunsthandwerksstand am Christkindlmarkt am Hof und sind letzte Weihnachtszeit in meinen Rucksack gehüpft. Na sowas aber auch?

Jedenfalls bin ich über diese Lösung sehr glücklich und werde sich auch für nächstes Jahr ins Auge fassen – samt Bohnenhähnchen.

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Ein Kommentar to “Endlich dicht!”

  1. Gerlinde schrieb am

    Sieht nach einer gelungenen Kombination mit Vielfachnutzen aus! Die Hähnchen sind wirklich das I-Tüpferl :-)

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