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Lebkuchen

Lebkuchen

… sie kamen an ein Häuschen aus Pfefferkuchen fein …

Lebkuchen, auch Pfeffer- oder Gewürzkuchen genannt, ist für mich ein typisches Adventgebäck. 43 Jahre alt musste ich werden, um meine ersten eigenen Lebkuchenförmchen zu backen und der Grund dafür ist, dass ich aufgrund unserer Ernährungsumstellung Weihnachtsgebäck aus reinem Roggenmehl machen wollte.

Gleich bei der Zubereitung ist der Teig ein zähes Biest und man kann ihn sich eher als Superkleber denn als essbare Leckerei vorstellen. Nach 2 Tagen auf der kalten Terrasse und ein paar zusätzlichen Händen voll Mehl geht’s dann schon ein bisserl besser mit der Verarbeitung.

Für mich waren zwei Dinge wichtig: 1) der Teig muss kalt bleiben – je wärmer desto kleb, 2) man darf ihn nicht zu dünn ausrollen – je dünner desto ebenfalls kleb.

Anfangs sind die fertig gebackenen Lebkuchensternderln und -herzerln noch ein bisserl hart, sodass man versucht ist, sie einem Nussknacker zwischen die Zähne zu schieben, doch nach ein paar Tagen in der Dose mit Apfelschalen, wird das Gebäck mürbe und schmeckt ganz hervorragend.

Angenehmer Nebeneffekt: die ganz Wohnung duftet wunderbar nach Weihnachten!

Zutaten:
50 dag Roggenmehl
1 TL Natron
25 dag Rohrzucker
6 dag geriebene Nüsse
6 dag Zitronat
6 dag geschnittene Aranzini
8 dag zerlassene Butter
je 1 Messerspitze Zimt, Ingwer, Nelken,
Kardamom, Muskat
Zitronenschale von 1 unbehandelten Zitrone
2 Eier (1 für Teig, 1 zum Bestreichen)
8 dag Honig
Milch nach Bedarf

Zubereitung:
Natron mit Mehl versieben. Zucker, alle festen Zutaten und Gewürze dazugeben. Eier, Honig, Butter zugeben und Milch nach Bedarf angießen. Zuerst mit einem Kochlöffel verrühren, dann mit den Händen gut durchkneten. Mindestens 24 Stunden (besser ein paar Tage) kühl rasten lassen.

Arbeitsfläche mit Mehr stauben, Teig messerrückendick auswalken und Formen ausstechen. Mit verquirltem Ei bestreichen, mit blanchierten Mandeln oder kandierten Kirschen verzieren. Auf mit Backpapier ausgelegtem Bleck auslegen und ins vorgeheizte Backrohr schieben. Bei 169° golbraun (ca. 20 Minuten) backen.

Die ausgekühlte Lebkuchen mit Apfelschale in einer Dose aufbewahren bis sie weich sind.

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2 Kommentare to “Lebkuchen”

  1. Mauerkatze schrieb am

    Liebe Karin, ich muss mal nachschauen, ich glaube ich habe noch irgendwo ein Rezept, bei dem sich der Teig recht gut verarbeiten lässt.
    Das werde ich Dir zukommen lassen.
    Liebe Grüße und wünsche noch eine schöne Adventszeit!!!!

  2. Isabella schrieb am

    Hallo Karin und Alexander!

    Ich hoffe, ihr habt noch was übrig von diesem Lebkuchen – für die Weihnachtsfeiertage. Auf dem Foto sehen die Kekse so lecker aus, dass ich das fast bezweifle ;-)))

    Ich wünsche euch beiden frohe Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr!

    LG Isabella.

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