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Von Weltenrettern, Riesenspinnen und silbernen Unterhosen

There’s a light … Light in the darkness of everybody’s life

The Rocky Horror ShowIst das zu glauben? Mehr als 30 Jahre ist die Rocky Horror Show nun schon alt und immer noch ist die Musik super, die Geschichte witzig und das Publikum begeistert! Wir waren’s gestern Abend auch bei der Vorstellung im MQ.

Gemeinsam mit vielen anderen MusicalbesucherInnen (darunter witzigerweise auf den Sitzen direkt vor uns ein Arbeitskollege mit seiner Frau) haben wir die altbekannten Hymnen mitgesungen, den Timewarp getanzt, in Erinnerungen an alte B-Movies geschwelgt und uns am Ende heiß geklatscht um nur noch eine winzigkleine Zugabe – bitte, oh bitte.

Einige der BesucherInnen waren kostümiert (ich nur ganz dezent mit strengem Kragerl ;) ) und hatten tatsächlich die passenden Utensilien wie Konfetti für die Hochzeit, Leuchtstäbe für „Over at the Frankenstein’s Place“ und Klopapier für Rocky’s „Auspackszene“ dabei. Doch man soll sich auch da nicht täuschen lassen!

Neben mir saß eine junge Frau, mit deutlich sichtbarem Umstandsbaucherl in Jeans und Tunika, die zwar nicht sehr aber doch deutlich eher in Richtung „preppy“ zu tendieren schien. Mitnichten! Jeden Song, jeden Satz und jedes „uuuh!“ (Dr. Scott) konnte sie auswendig und wusste sie richtig zu platzieren. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß nebeneinander.

Sehr gefallen haben mir die Darsteller – allen voran die etwas pummelige Columbia, sowie der Rocky. Sein Sixpack war deutlich nachgezeichnet, aber die Vorlage, die er en nature dafür schon abgab, war wirklich nicht zu verachten. Zwar halte ich es mehr mit Janet („I dont’t like men with too many muscles“) aber von einem Zuviel konnte da echt nicht die Rede sein.

Alles in allem ein gelungener Abend, bei dem wir uns prächtig amüsiert haben und das Motto für 2009 kann man sich auch gleich zum Mitsingen mit nach Hause nehmen: Don’t dream it – Be it!“

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4 Kommentare to “Von Weltenrettern, Riesenspinnen und silbernen Unterhosen”

  1. Kurt schrieb am

    So von Senf zu Senf! Ihr seid aber eine ziemlich versnobte Partie, denn 5€ für ein Schälchen Kaffee ??? Da muß man aber schon ins Imperial, denn sonst war 4,20€ für einen großen Espresso das höchste aller Gefühle.

  2. Karin schrieb am

    Servus Kurt,
    vielen Dank für Deine lieben Worte, wir wünschen Dir auch alles Gute fürs neue Jahr! :twisted:

    Ansonsten dürfen wir Dein geneigtes Auge z.B. auf die Speisekarte vom Café Schwarzenberg richten, wo ein Kaffee „Fiaker“, „Maria Theresia“ oder „Biedermeier“ 5,50 kosten, ein Kaffee „Mozart“ sogar 5,60.

    Was genau stört Dich eigentlich?
    Karin :ferdinand:

  3. Kurt schrieb am

    Der Eintrag rechts unten stört mich persönlich, denn er vermittelt m.E ein falsches Bild von Wien. Denn wenn man billigeren und dabei nicht schlechteren Kaffee möchte, auch dafür gibt es viele Plätzchen in dieser Stadt.

  4. Karin schrieb am

    Hallo Kurt,
    es tut mir leid, wenn Dich das persönlich stört, allerdings mißverstehst Du glaube ich den Sinn und Zweck des „Buy-me-a-beer“-Plugins.
    Der besteht nämlich weder primär noch überhaupt in der Bewerbung von Wien als Ort, an dem man auch für wenig Geld gute Qualität bekommen kann (eine Tatsache, die übrigens auf die meisten Orte zutrifft, wenn man sich ein bisserl umschaut).
    Karin :ferdinand:

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