Die Garten

Kittenberger ErlebnisgärtenWeder hab ich Deutsch verlernt, noch wird dies ein feministischer Artikel. Obwohl, wenn ich es mir recht überlege fielen mir schon ein paar Argumente ein, warum Garten doch eigentlich eine sehr weibliche Sache ist …

DIE Garten bezeichnet die NÖ Landesgartenschau, welche kommenden Mittwoch, nämlich am 30. April, in meiner Geburtsstadt Tulln eröffnet wird.

Schon bisher für Zuckerrüben, Rosen, MICH und natürlich die alljährliche Gartenbaumesse bekannt, bietet Tulln mit dieser permenanten Gartenschau vom 30. April bis 26. Oktober 2008 und auch in den folgenden Jahren nunmehr eine weitere pflanzliche Attraktion. (weiterlesen…)

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Scharfe Sachen, die 2.

Gestern hab ich schon von dem Produkt aus den mitgebrachten Habaneros geschrieben, auf dessen Gelingen ich inständig hoffe. Es ist des Kollegen legendäre Chili-Marmelade, deren Rezept ich hier zum eigenen Wiederauffinden und zu Eurer Erprobung poste. Vorsicht scharf!

Chili-Marmelade

Zutaten:
500 gr Chili
170 gr Gelierzucker (3:1)
3 EL brauner Rohzucker
1 EL Essig
Wasser

Zubereitung:
Die Chilis einfach kleinschneiden, inkl. Kerne. In eine Rein geben und mit Wasser bis die Chilis fast bedeckt sind, auffüllen. Jetzt den Rohrzucker und Essig zugeben und ca. 10 min. zugedeckt köcheln lassen, damit die Chilis weich werden. Der Gelierzucker wird nun beigemengt und weitere 10 min. köcheln lassen.

Zum Schluss wird die heiße Masse mit dem Stabmixer püriert und in die mit heißem Wasser ausgespülten Marmeladegläser eingefüllt, verschlossen und auf einem Holzbrett unter dem Geschirrtuch abkühlen lassen.

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Scharfe Sachen, die 1.

HabanerosWas wäre die mexikanische (bzw. mittelamerikanische) Küche ohne Tabasco und Salsa Picante. Ordentlich scharf muss es schon sein, damit das Corona con Limone auch so richtig schön zischt – was zwar schmeckt, aber gegen das Brennen der Mundschleimhäute gar nichts hilft.

Die Früchtchen, die das kulinarische Feuer entfachen sind Chilis und in diesen wiederum der Inhaltsstoff Capsaicin.
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Arriba, ándale!

Speedy Gonzales, die schnellste Maus von Mexiko„It was a moonlit night in old Mexico. I walked alone between some old
adobe haciendas. Suddenly, I heard the plaintive cry of a young Mexican girl. La-la-laaah!
(aus „Speedy Gonzalez“, Pat Boone)

Tja Queridos, auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende und ab Montag heißt es für uns wieder Ándale! – allderings im Büro und leider nicht mehr auf einer Hacienda. Toll war’s und natürlich viel zu kurz, um all die vielen, interessanten und neuen Dinge aufzunehmen und auszukosten. Aber da wir ja jetzt noch die unendliche Arbeit an Fotos bearbeiten und Reisebericht schreiben vor uns haben, werden wir sicherlich vieles nochmals erleben.
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Mit den Ohren reisen

Auf Reisen gehen ist eines unserer liebsten Hobbies. Was gibt es Schöneres, als einzutauchen in fremde Kulturen, faszinierende Orte sehen, exotische Gerüche erschnuppern, interessante Menschen kennen lernen, aufregende Geschmacksrichtungen verkosten …

Zu unserer großen Freude geht es am kommenden Donnerstag schon wieder los. Diesmal führt uns der Weg nach Mittelamerika. Von Mexico City über Guatemala, Honduras, Belize bis zur Halbinsel Yucatan werden wir das Erbe der Maya und Azteken erkunden und uns anschließend noch ein wenig Auszeit an der Riviera Maya gönnen. Wir sind schon sehr gespannt, was wir alles erleben werden. (weiterlesen…)

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Öko-Partner

Soeben in RTL Punkt 6 beim Frühstücksfernsehen gehört:

Kleinere Männer sind viel umweltfreundlicher, weil sie weniger Wasser, Nahrung und Energie verbrauchen.

Und? Grund zur Neuorientierung? ;) Fiele mir nie ein!!!

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Frühlingsduft

duftende NarzissenHeute konnte ich am Heimweg nicht an einem Töpfchen kleiner, quietschgelber Narzissen vorbei gehen. Als österlicher Pflanzenschmuck spart man sich da auch gleich die Deko-Küken bei der Gummientchenfarbe ;-) .

Zu meiner großen Freude verströmen die Frühlingsboten auch noch einen ganz zarten Duft! Bleibt nur zu hoffen, dass ich das mit der Luftfeuchtigkeit auch optimal hinkriege und mir die Märzenbecher nicht so schnell trocken werden (sonst leider oft der Fall). Das Zerstäuberfläschchen ist jedenfalls schon mal mit frischem Wasser gefüllt.

Und sollte es doch passieren oder spätestens nach dem Abblühen, kommen die Kleinen in einen Trog auf die Terrasse.

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Turbo Boost

SchnittlauchGenau einen solchen, nämlich einen Turbo Boost, hat die Vegetation im Terrassengärtchen die letzten paar Tage bekommen. Das schöne, warme Wetter hat das Pflanzenwachstum angekurbelt und es grünt und sprießt als wär’s schon April. Sowas hab ich ja um diese Jahreszeit noch nicht erlebt!

Der Schnittlauch schaut aus wie ein giftiger Igel, die Brautspiere ist schon saftig grün und die Clematis alpina zeigt richtig große Blätter.
Dazu jubilieren Amseln und Meisen in Nachbars Winterschneeball, dass es eine Freude ist.

BrautspiereDa dachte ich, dass wir heuer aufgrund unseres Urlaubs im März einen vorgezogenen Frühling erleben werden aber stattdessen macht’s der Klimawandel (?) auch so zu Hause. Auf der einen Seite bin ich mehr als glücklich über den Sonnenschein und die Wärme, auf der anderen Seite sorg ich mich um meine Rosen. Sie treiben wie verrückt und die Forsythia, die mir sonst als verlässliche Zeigerpflanze für den richtigen Zeitpunkt zum Rosenschnitt dient, blüht auch schon.

Aber ein Schnitt jetzt im Februar? Das scheint mir doch noch zu riskant! Lieber werd ich wohl blutenden Herzens und tränenden Auges die Triebe im April schneiden als noch einen zur Jahreszeit passenden Frost zu riskieren.

Clematis alpinaAuch bei der Gärtnerin wird mit gemischten Gefühlen über den Stand der Vegetation berichtet und man macht sich Gedanken, was da noch alles auf uns zukommen wird. Ob ich in einigen Jahren Kakteen auf meiner südseitigen Terrasse ziehen muss weil’s dann schon so heiß und trocken ist? Doch bis es soweit ist, freu ich mich mal über den Sonnenschein und das Grünen und Blühen.

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Glück ab, gut Land

HeißluftballonBei Kaiserwetter am vergangenen Wochenende ist es uns nach einigen Anläufen (das gehört sich so) gelungen, die Geburtstagsgeschenke an meine Schwiegis einzulösen – wir waren Ballonfahren am Wolfgangsee!

Schon am Samstag sind wir angereist, man fährt von Wien aus ja doch gute 3 Stunden, und haben unser Quartier bezogen. So sind wir auch in den Genuss gekommen, beim Weissen Rössl zu Abend zu essen. Köstlich! Gänselber mit Apfelstrudel auf Mango mit Chilli war die Vorspeise und ein zartrosa Lammrücken in der Pinienkruste mit gefülltem Gemüse der Hauptgang. Hallo Fastenzeit … ;)

im Himmel über dem SalzkammergutAm Sonntag dann sind wir in die Luft gegangen. Auch wenn es diesmal im Korb recht dicht gedrängt war (9 Personen + Pilot), so ist es doch ein wunderbares Erlebnis, das man hoch oben im Himmelsblau genießt.

Am Nachmittag dann noch stilecht beim Zauner in Ischl auf eine Jause und schon ging es wieder heim nach Wien.
Schade nur, dass solche Wochenende ebenso so verrasen wie manch andere Tage.

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Palmensonntag

PalmenhausIn einer Behausung wie dereinst Diogenes, nämlich in einem Holzfass, zog 1953 eine Palme ins Palmenhaus in Schönbrunn. Doch diese Wohnung wurde ihr zu eng sie sprengte sie in den 80er Jahren und grub ihre Wurzeln ins Erdreich. Das wiederum hatte zur Folge, dass der Baum viel schnell wuchs, als dies sonst der Fall gewesen wäre und nun ist ihm nicht nur sein Schuhwerk zu eng, sondern gleich das ganze Palmenhaus, in dem er steht.

Sisi-Palme25 Meter ist die Pflanze hoch – eine Höhe, die sie in der freien Wildbahn wohl kaum erreicht hätte. Eher hätte ein tropischer Wirbelsturm ihr Streben nach Höherem jäh beendet. Doch auch ihr Alter ist mit 170 Jahren äußerst stattlich und sie macht ihrem Namen – Sisi-Palme – aller Ehre.

Bevor die Riesenpalme jetzt auch noch das Palmenhaus selbst sprengt, muss sie leider dran glauben. Morgen wird die alte Dame stückchenweise abgesägt und ihr Holz soll sogar versteigert werden. Für die Nachfolge steht bereits ein Ableger der Sisi-Palme bereit.

KamelieWir waren heute Abschied nehmen von dem alten Baum und gleichzeitig den Frühling begrüßen, der mit Azaleen, Zwiebelblumen und Kamelien in der stilvollen Konstruktion aus Glas und Eisen bereits Einzug gehalten hat. Den Ort will ich mir jedenfalls merken und ihn besuchen, wenn ich wieder mal den Winterblues hab!

Mehr zur Sisi-Palme ist auch zu lesen auf wien.ORF.at.

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