Die Kirschen in Nachbars Garten …

Maraschino
Kirschen sind meine erklärten Lieblingsfrüchte und für mich der Inbegriff des Sommers. Wunderschön finde ich die leuchtend roten Früchte, wie sie entweder zwischen grünen Blättern am Baum hervor lugen oder lustig von den Ohren verspielter Mädchen herab baumeln.

Und der Geschmack erst …! Nicht nur die süßen, dunklen Herzkirschen hab ich gern – je dünkler die Farbe, desto mehr Spurenelemente enthalten übrigens die Früchte – sondern auch die saure Schwester, die Weichsel schmeckt mit gut.

Gesund sind beide Arten des Steinobstes, süß wie sauer, wegen besagter Spurenelemente und Vitaminen.

Ebenfalls zu schätzen wusste die Kirschen ein gewisser Girolamo Luxardo, der in Dalmatien 1821 die erste Brennerei für Maraschino gründete. Seit dem ist Zadar und die Gegend rund um die schöne Hafenstadt die Heimat dieses Kirschenlikörs, den man nicht nur pur trinken sondern auch zum Verfeinern von Nachspeisen und Obstsalaten gut verwenden kann.

Der feine Geschmack nach Bittermandeln kommt übrigens daher, dass bei der Herstellung des Kirschenlikörs auch die Kerne zerkleinert und mitverarbeitet werden.

Ob das auch das Lieblingsgetränk von Claudia Bertani, der stets jünger werdenden Expertin für die Piemont-Kirschen von MonCherie, ist? ;-)

Egal! Kirschenzeit ist jetzt und man sollte das nutzen und sich täglich eine Handvoll (oder auch mehr) von den gesunden Früchten gönnen. Ich werd das jedenfalls mit Hochgenuss tun.

 

Lebkuchen

Lebkuchen

… sie kamen an ein Häuschen aus Pfefferkuchen fein …

Lebkuchen, auch Pfeffer- oder Gewürzkuchen genannt, ist für mich ein typisches Adventgebäck. 43 Jahre alt musste ich werden, um meine ersten eigenen Lebkuchenförmchen zu backen und der Grund dafür ist, dass ich aufgrund unserer Ernährungsumstellung Weihnachtsgebäck aus reinem Roggenmehl machen wollte.

Gleich bei der Zubereitung ist der Teig ein zähes Biest und man kann ihn sich eher als Superkleber denn als essbare Leckerei vorstellen. Nach 2 Tagen auf der kalten Terrasse und ein paar zusätzlichen Händen voll Mehl geht’s dann schon ein bisserl besser mit der Verarbeitung.

Für mich waren zwei Dinge wichtig: 1) der Teig muss kalt bleiben – je wärmer desto kleb, 2) man darf ihn nicht zu dünn ausrollen – je dünner desto ebenfalls kleb.

Anfangs sind die fertig gebackenen Lebkuchensternderln und -herzerln noch ein bisserl hart, sodass man versucht ist, sie einem Nussknacker zwischen die Zähne zu schieben, doch nach ein paar Tagen in der Dose mit Apfelschalen, wird das Gebäck mürbe und schmeckt ganz hervorragend.

Angenehmer Nebeneffekt: die ganz Wohnung duftet wunderbar nach Weihnachten! (weiterlesen…)

 

Scharfe Sachen, die 2.

Gestern hab ich schon von dem Produkt aus den mitgebrachten Habaneros geschrieben, auf dessen Gelingen ich inständig hoffe. Es ist des Kollegen legendäre Chili-Marmelade, deren Rezept ich hier zum eigenen Wiederauffinden und zu Eurer Erprobung poste. Vorsicht scharf!

Chili-Marmelade

Zutaten:
500 gr Chili
170 gr Gelierzucker (3:1)
3 EL brauner Rohzucker
1 EL Essig
Wasser

Zubereitung:
Die Chilis einfach kleinschneiden, inkl. Kerne. In eine Rein geben und mit Wasser bis die Chilis fast bedeckt sind, auffüllen. Jetzt den Rohrzucker und Essig zugeben und ca. 10 min. zugedeckt köcheln lassen, damit die Chilis weich werden. Der Gelierzucker wird nun beigemengt und weitere 10 min. köcheln lassen.

Zum Schluss wird die heiße Masse mit dem Stabmixer püriert und in die mit heißem Wasser ausgespülten Marmeladegläser eingefüllt, verschlossen und auf einem Holzbrett unter dem Geschirrtuch abkühlen lassen.

 

Scharfe Sachen, die 1.

HabanerosWas wäre die mexikanische (bzw. mittelamerikanische) Küche ohne Tabasco und Salsa Picante. Ordentlich scharf muss es schon sein, damit das Corona con Limone auch so richtig schön zischt – was zwar schmeckt, aber gegen das Brennen der Mundschleimhäute gar nichts hilft.

Die Früchtchen, die das kulinarische Feuer entfachen sind Chilis und in diesen wiederum der Inhaltsstoff Capsaicin.
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Buddha Bar @ Vienna

Kyaukhtatgyi-Pagode, MyanmarDie Musik von Buddha Bar gefällt mir ja schon lange und nun kann ich mir auch anschauen, wo diese Musik herkommt. Seit kurzem hat Wien nämlich eine eigene Buddha Bar.

Zwar kleiner und ruhiger soll der „nur“ 900 m2 große Ableger des Pariser Originals sein, dafür aber schlicht und stilvoll in seiner Wirkung. Das denkmalgeschützte Haus am Lugeck ist jedenfalls sehr schön und hat Potential ein Szenetreff zu werden und weil ich neugierig bin, möchte ich mir die angepriesene Fusion-Küche auch gerne einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Sollte jemand schon Erfahrungen gemacht haben, bin ich sehr gespannt darauf und freu mich, wenn diese geteilt werden.

 

triestinsches Marzipan

Altwiener Christkindlmarkt 2007, Am HofWenn ich mich figurmäßig auch jetzt kasteien muss, so weiß ich doch warum und hab’s genossen!

Sonst eher pikanteren Geschmacksrichtungen zugeneigt, bekomme ich im Winter oft doch auch Lust auf Süßes und da wurde mir eine vorweihnachtliche Entdeckung zum besonders köstlichen Verhängnis. (weiterlesen…)

 

Denkwürdig

Nachdem Markus heute nach längerer Pause wieder einmal zu Besuch war, haben wir seine Leibspeise gekocht: Palatschinken!

Bei uns läuft die Herstellung immer arbeitsteilig ab. Den Teig, bestehend aus 4 Eiern, 1/2 kg Mehl, 1/2 l Milch, 1/2 l Wasser und einer Prise Salz, fabriziere ich. Alexander gießt dann die Pfanne aus und schupft, während ich die fertige Palatschinke in den Backofen zum Warmhalten befördere. Klappt super!

Bei der genannten Menge an Rohstoffen kommen üblicherweise an die 30 Palatschinken raus, wovon dann keine einzige übrig bleibt. Üblicherweise …

Heute sind doch tatsächlich noch 3 Stück am Teller gelegen, als schon alle ihre vollen Bäuchlein gehalten und abgewunken haben. Planmäßig gibt es sie mit Käse gefüllt, in der Mikrowelle erwärmt und mit einem ordentlich Klacks Preiselbeerkompott zum Abendessen. Es sei denn natürlich, dass am Nachmittag doch noch die unerwartete Hungersnot ausbricht ;-).

 

Mit Frucht gegen Mieselsucht

Bananen im Hochland von Sri LankaHeute morgen hat mich der Regen geweckt, der auf unseren Dachflächenfenstern einen Trommelwirbel veranstaltet hat. Auch die „gewonnene Stunde“ hat nichts daran geändert, dass dieser Tag grau in grau geblieben ist. Der Nebel und das trübe, feuchtlerte Wetter können schon ein wenig auf die Stimmung drücken. Was tun sprach Zeus?

Aus der Obstschale haben zwei Bananen ganz bräunlich-traurig heraus geschaut und wurden kurzerhand zu einem Stimmungsaufheller verarbeitet – Bananenfrappé!
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süßer Kürbisstrudel

süßer Kürbisstrudel

Kürbiszeit ist ja schon längst und da Halloween naht, ist vielleicht der eine oder die andere noch auf der Suche nach einem Kürbisrezept. Nachfolgendes haben wir heute zum Abendessen gehabt und ich kann es Euch wärmstens empfehlen. Obwohl es wegen des Rums nicht wirklich kindergeeignet ist … Jedenfalls gutes Gelingen und guten Appetit! (weiterlesen…)

 

Nicht nur für Käuze

EulennestHeute waren wir aus und es ist spät geworden … daher gibt es nur eine Empfehlung für das kleine, feine Lokal in der wiener Innenstadt, in dem wir einen netten Abend in guter Gesellschaft und bei leckerer Speis und ausgezeichnetem Trank verbracht haben:

Das Eulennest in der Himmelpfortgasse punktet neben oben bereits Erwähntem auch mit einer herzlich lockeren Atmosphäre sowie angemessenen Preisen.
Die Weine kann man übrigens auch für zu Hause kaufen.

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