Sonntag, 21. Juni 2009
Die Kirschen in Nachbars Garten …

Und der Geschmack erst …! Nicht nur die süßen, dunklen Herzkirschen hab ich gern – je dünkler die Farbe, desto mehr Spurenelemente enthalten übrigens die Früchte – sondern auch die saure Schwester, die Weichsel schmeckt mit gut.
Gesund sind beide Arten des Steinobstes, süß wie sauer, wegen besagter Spurenelemente und Vitaminen.
Ebenfalls zu schätzen wusste die Kirschen ein gewisser Girolamo Luxardo, der in Dalmatien 1821 die erste Brennerei für Maraschino gründete. Seit dem ist Zadar und die Gegend rund um die schöne Hafenstadt die Heimat dieses Kirschenlikörs, den man nicht nur pur trinken sondern auch zum Verfeinern von Nachspeisen und Obstsalaten gut verwenden kann.
Der feine Geschmack nach Bittermandeln kommt übrigens daher, dass bei der Herstellung des Kirschenlikörs auch die Kerne zerkleinert und mitverarbeitet werden.
Ob das auch das Lieblingsgetränk von Claudia Bertani, der stets jünger werdenden Expertin für die Piemont-Kirschen von MonCherie, ist?
Egal! Kirschenzeit ist jetzt und man sollte das nutzen und sich täglich eine Handvoll (oder auch mehr) von den gesunden Früchten gönnen. Ich werd das jedenfalls mit Hochgenuss tun.




Kommentare(3)









