Vor mittlerweile zweieinhalb Jahren haben wir zum Geburtstag jeder eine Phalaenopsis geschenkt bekommen. Zuerst ich im März eine lilafarbene, dann Alexander im Juli eine weiße. Als wir sie bekamen haben beide geblüht und als dann die erste Pracht vorbei war, haben sie ein ständiges Plätzchen auf dem Fensterbankerl in der Küche bekommen.
Dort bekommen sie im Sommer wie im Winter viel Licht und da wir den Heizkörper entfernt haben, sind sie auch keiner trockenen Heizungsluft ausgesetzt. Im zweiten Jahr haben sie sich wohl noch eingewöhnt, denn sie haben beide zwar das eine oder andere neue Blatt bekommen, Blüten haben sich aber keine gezeigt.
Dafür aber heuer! Von Mai bis Oktober haben die beiden exotischen Schönen durchgeblüht und nun hat Alexanders weiße Phalaenopsis noch einmal nachgeschoben und auch meiner lila wächst schon wieder ein neuer Blütentrieb zwischen den Blattachseln hervor.
Die beiden bekommen regelmäßig abgestandenes Wasser in ihre Töpfchen, werden eingesprüht und erhalten auch hin und wieder ein Schlückchen Orchideendünger. Dass es ihnen gut geht, seh ich dann an den dicken, fetten Luftwurzeln, die sie in alle Himmelsrichtungen strecken.
Vielleicht sind es aber auch die „Zielbilder“ eines Orchideenhauses in Sri Lanka, die ihren Ehrgeiz wecken? Hin und wieder als kleiner Anreiz vor die Blütengesichtchen gehalten, spornt die prächtige Verwandschaft vielleicht doch an … 

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Pflanzen
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