Räkelstellung mit High Heels

Zugegeben der Titel ist etwas außergewöhnlich, aber die Idee dieses Kalenders sicher auch! Da hat sich Eizo etwas außergewöhnliches einfallen lassen:

Räkelstellung mit High Heels
© Bild: 2010 Eizo

Nackt bis auf die High Heels sitzt Miss Januar vor dem Betrachter. Ihren Kopf hat sie leicht geneigt, die Beine gespreizt, mit anzüglicher Schüchternheit hält sie sich die Hände vor den Schoß. Tief blicken lässt sie trotzdem, sehr tief. Bis auf die Knochen, um genau zu sein, denn das Bild von Miss Januar ist keines der üblichen drallen Pin-up-Schönheiten, die ihre Vorzüge vor Strandpanorama in die Kamera halten. Das Bild von Miss Januar ist eine Röntgenaufnahme, und viel mehr als ihr Skelett ist darauf nicht zu sehen.

Der Kalender, in dem Miss Januar zusammen mit elf weiteren Knochen-Bunnys posiert, ist ein Marketinggag, der sich verselbstständigt hat. Ursprünglich war er als Werbegeschenk für eine recht überschaubare Zielgruppe gedacht, für deutsche Radiologen – mittlerweile kursierten bereits Fälschungen auf Onlinebörsen.

Gratulation – grandiose Marketingidee!

Den ganzen Beitrag kannst Du auf Financial Times Deutschland bzw. bei der Agentur Butler nachlesen.

 

Nützliches und Gadgets für Fotografen

photojojoEin Gadget (englisch für technische Spielerei) ist ein „Ding“ mit cleverer oder bisher so nicht bekannter Funktionalität und einem in der Regel außergewöhnlichen Design.

Es ist traditionellerweise klein und handlich und dazu konzipiert, immer mitgenommen zu werden. Eine große Rolle spielt der Spaßfaktor eines Gadgets: Geräte, die sich als Gadget definieren, sind oft Grenzgänger zwischen sinnvoller Funktionalität und grenzenloser Verspieltheit.

Stimmt! Die Wikipedia spricht mir aus der Seele. Genau solche „Dinger“ findet jede/r FotografIn auf den Seiten von The Photojojo Store. Leider sind die Versandkosten nicht von schlechten Eltern, aber ab und zu muss es einfach ein (oder zwei oder drei oder … ;-) ) Ding von dort sein. Und anteilsmäßig sind die Transportkosten ja fast schon wieder geschenkt ;-) .

 

Never say Never

Lieber Besucherin, lieber Besucher,

Du hast leider recht, auf Schuschels Senf ist schon seit einiger Zeit Funkstille. Der Grund dafür ist recht profan: Wir haben unsere Prioritäten entscheidend geändert.

Beginnen tut Vieles recht harmlos. Da gibt es ein neues Tool, eine neue Anwendung, man schaut sich um, findet es interessant, vertieft sich und verbraucht so ein wenig Zeit mit dem Ding. So geht es Tag für Tag und wird mit der Zeit normal und in den täglichen Ablauf vollständig integriert, egal ob es noch nützlich oder wertvoll ist.

Genau so ging es uns mit dem Blog. Zuerst faszinierend und fesselnd, dann eine Verpflichtung und zum Schluss nur mehr Last. Spätestens hier sollte man(n)/frau sich intensiv Gedanken machen, ob dieses Ding wirklich so wichtig ist im eigenen Leben oder doch nicht!

Und genau dies taten wir und streiften manche nun lästige Gewohnheit ab. Und dazu zählt auch unser Blog – Schuschels Senf.

But “ Never Say Never“ – wer weiß, was die Zukunft bringt!

 

Nur shcalue Letue knnöen das lseen

Ich knnote nhcit guablen, dass ich tsatächilch vetrsheen kötnne, was ich hrie lsee. Die phnämoenlae Kfrat des mschenilchen Gseiets bewrikt luat Utnersuhcugnen an der Uinvertsität Cmabrigde, dass es kniee Rlole spliet, in wcheler Riheenfgloe die Bcahstuben in eniem Wort sheetn.

Wtichig ist nur, dass der etsre und der lzette Bcutshbae an der rgtihcein Sletle snid. Der Rset knan vlöilg drhccuinenaedr sein und man knan es iemmr ncoh pbrolemols lseen.

Das kmomt dhear, dsas der mcehlihcsne Vrtsenad nhcit jeedn Bcutshbaen für scih lesit, sdnoren das Wrot als Gzaens. Etsruanlcih, nhcit whar?

Und ich dhacte iemmr, Rhcetshcriebnug sei whictig! Jzett knönen Sie aleln erzhläen, dsas das nhcit simtmt!

Sruves

Quelle: unbekannt – via Mail erhalten

 

Ich bin 2 Öltanks

Ich bin 2 ÖltanksNeulich in der Pausenzone reden wir also halb dienstlich ernst, halb privat scherzend, als ich den Werbeslogan „Ich bin 2 Öltanks“ zitiere … und nichts als fragende Blicke ernte.

Tja, nicht nur an den Kindern merkt man, dass man älter wird, auch an den verständnislosen Kollegen. ;-) Hier also eine kleine Nachhilfe für die jüngere Generation.

Nach einigen größeren und kleineren Katastrophen, da Öltanks in privaten Haushalten leckten und das Heizöl so durch undichte Tanks in den Boden gelangen und das Grundwasser verseuchen konnte, wurden Ende der siebziger Jahre spezielle Sicherheitstanks vorgeschrieben.

Diese Tanks waren doppelwandig ausgestattet und entsprachen damit eigentlich 2 ineinander gesteckten Behältern – 2 Öltanks eben. Und um auf diesen Umstand hinzuweisen, wurde der Slogan „Ich bin 2 Öltanks“ kreiert, der Behälter am Straßenrand, vornehmlich in Quietschgelb, zierte.

Natürlich fand sich auch so manch andere lustige Anwendung dieses Werbesatzes im täglichen Sprachgebrauch. S‘gibt ja mehrere Dinge, die als Zwillinge ausgeformt sind oder jedenfalls einen Plural nahelegen. Eurer Phantasie sei nun freier Lauf gelassen … :-D

Der Slogan wird übrigens auch heute noch von der Firma Haase zur Bewerbung ihrer Öl- und Lagertanks verwendet.

Das nächste Mal, wenn also wieder von 2 Öltanks in der Pausenzone die Rede ist, dann nickt bitte wissend und gebt einer Mittvierzigerin das Gefühl, dass die 70er eh noch nicht so lang vorbei sind! ;-)

 

blühende Pflanzen auf unserer Terrasse

Ja, ja liebe/r LeserIn Du hast ja vollkommen recht, wenn Du ein wenig nörgelst und meldest, dass der letzte neue Beitrag schon ur-ur-ur-lange her ist. Seufz – stimmt, leider.

Rosen auf unserer Terrasse
Malerrose „Grimaldi“

Ein Grund ist das Business. Alexander hat Anfang April den Job gewechselt und in Karins Firma herrscht derzeit großer Auf- und Umbruch und viele Veränderungen stehen vor der Tür. Beides ist auf gut wienerisch „kein Lercherlschaß“ und konsumiert viel unserer Zeit.

Clematis alpina
Clematis alpina „Franky“

Und last but not least beansprucht unser Hobby Reisen dann noch das Meiste vom kümmerlichen Rest unserer verbleibenden Freizeit. Ende März waren wir eine Woche in Rom (Fotos und ausführlicher Reisebericht folgt auf unserer Webpage. Anfang Juli geht es dann 3 Wochen auf Rundreise nach Peru.

Malerrose
Malerrose „Grimaldi“

So und dann wollen wir auch noch unseren Freunden, Eltern, Geschwistern, … ebenfalls ein wenig unserer Zeit schenken … und vom Hörbuch Jesus liebt mich (köstlich, sehr empfehlenswert!) habe ich auch erst ein 1/3 gehört … und … uff – ich bin geschafft – aber schön ist das Leben!

Wie schön, das sieht man auch an den herrlichen Pflanzen, die heuer wieder direkt vor unserer Nase in Karins Himmelsgärtchen wachsen und gedeihen. Glücklicherweise ist das unser verlängertes Wohnzimmer, denn für eine extra Anfahrt hätten wir ohnehin keine Zeit.

Tja, so ist im Moment für uns mehr Aktivität im „wirklichen Leben“ denn im Web angesagt. Doch da alles steter Wandlung unterworfen ist, wird auch das wieder einmal anders werden …

 

Das Wetter von morgen …

na ja auf GEO-Reisecommunity kannst Du nicht exakt das Wetter von morgen ablesen, dafür aber einen sehr guten Trend über das ganze Jahr. (weiterlesen…)

 

Von Weltenrettern, Riesenspinnen und silbernen Unterhosen

There’s a light … Light in the darkness of everybody’s life

The Rocky Horror ShowIst das zu glauben? Mehr als 30 Jahre ist die Rocky Horror Show nun schon alt und immer noch ist die Musik super, die Geschichte witzig und das Publikum begeistert! Wir waren’s gestern Abend auch bei der Vorstellung im MQ.

Gemeinsam mit vielen anderen MusicalbesucherInnen (darunter witzigerweise auf den Sitzen direkt vor uns ein Arbeitskollege mit seiner Frau) haben wir die altbekannten Hymnen mitgesungen, den Timewarp getanzt, in Erinnerungen an alte B-Movies geschwelgt und uns am Ende heiß geklatscht um nur noch eine winzigkleine Zugabe – bitte, oh bitte. (weiterlesen…)

 

Happy New Year, Miss Sophie

Wien, Silvester 2009

Nirgends lässt sich das Feuerwerk über Wien besser und vor allem gemütlicher beobachten als von unserer Wohnung aus. Und wenn es vorbei ist und wir müde sind, fallen wir einfach rücklinks in unser Bett. Muss der arme James alias Alexander die angeheiterte Miss Sophie aka mich nicht so weit tragen.
Hach, das neue Jahr fängt ja schon super an!

Bei uns war übrigens nicht Mr. Pommeroy zu Gast sondern wir haben den Jahreswechsel mit Pommery gefeiert. Auch sehr prickelnd.

Für 2009 die besten Wünsche!

 

Eins, zwei, drei im Sauseschritt

… läuft die Zeit, wir laufen mit! Willhelm Busch

Schuschels SilvesterhüteSchwups da ist er ja schon, der letzte Tag im alten Jahr. Schnell ist’s wieder gegangen.

Da waren wir grad noch in Stockholm (Silvester 2007-2008), im Urwald bei den Ruinen von Tikal (unser Urlaub im März/April), sind durch die Amsterdamer Grachten gefahren (im Juli) und haben noch ein paar Sonnenstrahlen in Dalmatien eingefangen (im Oktober) und schon bald ist das alles „letztes Jahr“ gewesen.

Für unseren Abendspaziergang am Silvesterpfad ist der Flachmann schon gefüllt und die beiden lustigen Hüte von Cirque du Soleil liegen neben den dicken Handschuhen – so sind wir innerlich und äußerlich gegen die vorherrschenden Minusgrade gewappnet.

Apropos Silvesterpfad: Nicht nur, dass dieses alljährliche wiener Angebot recht einzigartig und sehr unterhaltsam ist, es ist auch wirklich super organisiert! So wird die ab 22:00 Uhr geschlossene U-Bahn-Station Stephansplatz in ein Behelfslazarett mit mehreren Notbetten und medizinischer Erstversorgung umgerüstet und auch ein U-Bahn-Zug steht bereit, um eventuell Verletzte schnell abtransportieren zu können. Das ist echt umsichtig – Hut ab, liebe Stadt Wien!

Bleibt nur zu hoffen, dass niemand diese Einrichtung in Anspruch nehmen muss.

Euch allen einen wunderschönen, rauschenden und prickelnden letzten Abend im alten Jahr und rutscht gut rüber nach 2009!

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