Eine Rutsche gelegt

Toboggan (c) Daintree… braucht der Toboggan im Wiener Prater. (Für die Nicht-Wiener: „jemandem eine Rutsche legen“ bedeutet ihm alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen).

Seit sieben Jahren tut sich nix in Sachen Renovierung und der Rutschturm modert leise vor sich hin. Doch das soll jetzt anders werden! Bis nächstes Jahr soll der Toboggan renoviert sein und wieder Leute mit dem Förderband nach oben ziehen, die dann lustig kreischend hinunter flitzen. Dazu werden allerdings noch Sponsoren gesucht, die bei der Finanzierung der 250.000 Euro teuren Revitaliserung kräftig mithelfen.

Ich hab den Toboggan eigentlich nie in Betrieb gesehen. Wohl aber kann ich mich noch an die Schauermärchen erinnern, die ich als Kind gehört hab. Da soll sich in der hölzernen Rutschbahn ein Span gelöst haben, auf den jemand drauf gesaust und aufgespießt worden ist. Uh – gruselig! Und übrigens nicht wahr, soweit meine Recherchen ergeben haben.

Aber ich würd glatt runter rutschen, wenn er denn wirklich wieder in Betrieb wäre der Rutschturm. Und der Calafati hätt sicher auch seine Freude an renovierter Erinnerung an eine Zeit, als der Prater noch bessere Zeiten gesehen hat.

[Quelle: wien.orf.at, Foto: Daintree]

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Die wahren Sommerprobleme

Beach Glam BarbieWen interessiert es schon, ob unsere Badewaschl ausgebildete Rettungsschwimmer sind oder nicht – der Hoffnung, dass einer, der wie ein American Lifeguard aussieht, mir einmal kussähnlich wieder Leben einhaucht, hab ich mit 11 3/4 ohnehin abgeschworen.

Auch die Frage, welcher Bikinischnitt das etwas zu üppig geratene Sitzfleisch kleiner und knackiger erscheinen lässt, erübrigt sich ab einem gewissen Alter und außerdem auf der eigenen, im Liegen 100% uneinsichtigen Terrasse gänzlich.

Was für ein Glück, dass ich jetzt einer Umfrage ansichtig geworden bin, bei der ich über das abstimmen kann, was mich diesen Sommer wirklich bewegt: Grün oder orange? DAS ist die Frage aller Fragen!

Meine ehrliche Antwort: beides. Und … ich teile mit niemanden!!! (verzogenes Einzelkind ich ;-) )

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Freiluftzimmer

FreiluftzimmerWie Ihr ja wisst, sind wir (vor allem ich) glückliche Besitzer eines Terrassengärtchens mit knapp 20m2. Von dem wesentlichen Beitrag, den dieses Freiluftzimmer zu unserer Lebensqualität leistet, war ich ja schon immer überzeugt – war Balkon oder Terrasse doch eines der Kriterien, die ich seinerzeit für unsere neue Wohnung eingebracht habe. (weiterlesen…)

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Nichts als saubere Spiegel

Versailles - Spiegelsaal3 Jahre haben die Renovierungs- arbeiten gedauert – jetzt sind sie vollendet.

So berichtet GeoSaison.de in seiner aktuellen Ausgabe. Und was wurde so lange renoviert?

Hoppla – habe ich das noch nicht geschrieben? Um den Spiegelsaal des Schloss von Versailles geht es! Jene überwältigende „La Galerie des Glaces“ – 73m lang und ausgestattet mit 17 raumhohen Spiegeln – diese lässt kaum jemand unbeeindruckt, oder?

Die Saalgröße war nicht nur schiere Angeberei sondern gab den französischen Königen auch Raum zum Manövrieren – äh, sorry, zum Ausweichen, wenn sie unliebsamen Bittstellern einfach nicht begegnen wollten.

Versailles steht auf unserer virtuellen Wunschliste der Reiseziele ganz weit oben. Zwar waren wir schon einmal auf einen Kurztrip in Paris, jedoch hatten wir da viiiiiel zu wenig Zeit, um all die Sehenswürdigkeiten, die diese Stadt zu bieten hat, wirklich ausgiebig zu betrachten …

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Waschen, anziehen, hallo!

Schau Dir was an, da gehört doch das Handy mittlerweile zu den unverzichtbaren Reisebegleitern von Herr und Frau Österreicher. Dass zumindest bei den jungen Leuten die SMS die Ansichtskarte aus dem Urlaub ersetzt, überrascht mich nicht. Ist ja viel praktischer und unmittelbarer, gell?

Aber es besteht Hoffnung, denn immerhin rangieren Duschgel, Zahnbürste & Co und Bekleidung noch vor dem Mobiltelefon. Das werte ich als gutes Zeichen für den physischen, zwischenmenschlichen Kontakt. Denn anders als beim Telefonieren, ist Wohlgeruch und adäquates Aussehen so von Angesicht zu Angesicht schon förderlich.

[Quelle: wien.orf.at]

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Wohnen im Krauthappl

rotes KrauthapplNein, dieser Beitrag handelt nicht von Schädlingen oder Pilzen, welche sich in Kohlgewächsen einnisten. Krauthappl und zwar goldenes nennt man in Wien die Secession. Es ist das Austellungsgebäude einer Gruppe von bildenden Künstlern, welches 1898 von Josef Maria Olbrich, einem Schüler Otto Wagners und Mitglied der Wiener Secession, an der Wienzeile errichtet wurde. Seinen sprechenden Namen verdankt das Jugendstil-Gebäude einer Kuppel aus vergoldeten Lorbeerblättern und -früchten, welche filigran das Dach des Hauses ziert. (weiterlesen…)

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Fehlplanung

Ich mag mich beschweren!!!
Eigentlich fahre ich wirklich gerne mit den Öffis. Keine Parkplatzsorgen, kein Stau, keine Hektik und wenn wir am Abend einmal ausgehen und vielleicht ein Gläschen Wein zum Essen trinken möchten, brauchen wir uns auch keine Gedanken machen. Alles paletti soweit. Nur eine Kleinigkeit gibt es, die fast allmorgendlich meinen Kreislauf auf Touren bringt … (weiterlesen…)

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Sex, Lies & Videotapes

1989 war es ein Film diesen Namens, der uns einen sensiblen Einblick in das etwas verkorkste und verschrobene Leben US-amerikanischer Paare – oder solcher, die gerne welche werden würde, wenn sie sich denn trauten – vermittelte. Für diese Auseinandersetzung mit dem Thema gab es damals auch viele Auszeichnungen.

Heute sind es wieder Videotapes, die uns etwas über Amerika erzählen – über die Art nämlich, wie dieser Staat mit bürgernaher Demokratie umgeht. Am Montag Abend traten die 8 demokratischen KandidatInnen für das Weiße Haus erstmalig zu einer Gemeinschaftsdebatte mit CNN und YouTube an.

Via YouTube konnten US-BürgerInnen ihre Fragen als Videofilme präsentieren, die dann von den KandidatInnen beantwortet wurden. Nebst einigen mehr oder weniger witzigen Selbstdarstellungen (manch einer muss eben jede Gelegenheit nutzen, um ins Fernsehen zu kommen) wurden von den über 3000 WählerInnen auch richtig heiße Eisen angegriffen. So wurde nach dem Abzug der Truppen aus dem Irak ebenso gefragt wie nach Plänen, um den Folgen des Klimawandels entgegen zu wirken.

Ich finde die Idee von der unmittelbaren Beteiligung der WählerInnen gut und hoffe, dass sich nicht allzu viele Antworten als Lies herausstellen werden (und Sex halte ich sowieso für reine Privatsache).

Könnt Ihr Euch übrigens vorstellen, wie wohl Gusi auf so eine Video-Befragung reagiert hätte? Oder gar unser schweigender Ex-Kanzler? …

[Quelle: Focus]

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Das Materialfax wird Wirklichkeit!

ausgedrucktes 3D-MaterialDas Materialfax, einst fast so häufig verwendet wie der warme Eislutscher, läuft Gefahr Fantasien zu verlassen und in unser reales Leben zu treten.

Von einem Bekannten wurde ich heute auf einen bürotauglichen 3D-Drucker aufmerksam gemacht, der auf der Leichtbaumesse euroLITE 2007 vorgestellt wurde.

Mit einer Drucktechnik, die einer Heißklebepistole nicht unähnlich ist, kann man diesen Fabber (kommt von fabricate) nicht nur für Rapid Prototyping sondern auch für Kleinserien verwenden. Und die CAD-Zeichnung von heute wird zum haptischen Erlebnis von morgen!

Falls Ihr jetzt ganz dringend so ein „Materialfax“ für den eigenen Hausgebrauch haben müsst, gibt es auf Fab@Home die Bauanleitung unter der GNU Lizenz.

Sachen gibt’s!

[Quelle: Pressetext Austria]

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fabelhaftes Wohnaccessoire

Cluny EinhornO dieses ist das Tier, das es nicht giebt.
Sie wußtens nicht und haben jeden Falls
— sein Wandeln, seine Haltung, seinen Hals
bis in des stillen Blickes Licht — geliebt.

aus „Die Sonette an Orpheus. Zweiter Teil, Vers IV“, Rainer Maria Rilke

Das Einhorn – mythisches Fabeltier, das sich vor allem im Mittelalter großer Beliebtheit erfreute. Was hat man ihm nicht alles an wundersamen Kräften zugeschrieben. Ähnlich einem Pferd, doch von strahlend weißem Fell, mit einem kleinen Ziegenbärtchen unterm Kinn und gespaltenen Hufen und natürlich mit dem magischen Horn auf der Stirn. (weiterlesen…)

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