Zwischen den Jahren

Alpenüberquerung im BallonWeihnachten ist vorüber. Es war ein schönes und gemütliches Fest mit viel (zu viel!) gutem Essen, Geschenken und Nachmittagen im Kreise der Familie.

Nun sind die Raunächte angebrochen, die noch bis zum 6. Jänner andauern und die wir heuer größtenteils in Schweden verbringen werden.

Mir wäre auch danach, mit Rauch durch unsere Wohnung zu schlendern und reinigenden Wohlgeruch zu verbreiten. So archaische (in diesem Fall wohl keltische) Rituale sind durchaus meines, aber Patchouli-Räucherstäbchen sind wenig dazu geeignet, damit in die Fußstapfen druidischer Vorfahren zu treten. Alexander mag den Geruch auch nicht und hätte wahrscheinlich nur Husten und Prusten für meine heiligen Handlungen übrig ;) .

Ich denke, ich werde es trotzdem mit den Kelten halten, die diese „zeitlose Zeit“ mit dolce far niente, essen und feiern verbrachten – in unserem Fall noch ein bisserl von Urlaub unterbrochen halt. Recht hatten sie, wenn durch die verschiedenen Kalender – Mond-, julianischer und gregorianischer – schon alles durcheinander kam und man gar nicht mehr wusste, wann denn jetzt das neue Jahr wirklich begann. Man muss die Feste eben feiern, wie sie fallen …

Mehr zu Raunächten, anderem Brauchtum und dessen keltischen Ursprüngen gibt’s zu lesen auf DieKelten.at.

Ich wünsch Euch eine schöne Zeit zwischen den Jahren und einen guten Rutsch!

 

Eine Hungersnot

dürften viele WienerInnen für die kommenden Tage befürchten. Leider haben wir es gestern nicht mehr geschafft, den Lebensmitteleinkauf für übervolles Einkaufswagerldie kommenden Feiertage zu erledigen und so mussten wir heute dran glauben.

Na servas! Ich hätt schon geglaubt, dass viele Leute sein werden aber so arg hab ich es mir nicht vorgestellt. Zum Glück hab ich gestern beim Verlassen des Büros schon beschlossen, mich heuer keinesfalls mehr stressen zu lassen und so war’s mir mehr Wurscht, was sich da abgespielt hat. Unglaublich jedenfalls, was da an Essbarem eingerafft wurde.

Bei uns hat es sich ob des kommenden Urlaubs und einer Einladung am 25. in Grenzen gehalten. Einzig zwei Stifterln Pommery mussten besorgt werden, da der Alkohol in Schweden sauteuer sein soll und ein Schluckerl „Tupferlwasser“ halt einfach für ein Prosit Neujahr notwendig ist.

Noch ärger als bei den Lebensmitteln muss es allerdings im Handel heute zugegangen sein, wie man so lesen kann. Solche Szenen gehen völlig an einem Weihnachten, wie ich es haben möchte, vorbei. Schade eigentlich, dass dieses stille und familiäre Fest so zu einem Kaufrausch verkommt.

 

am Tag danach

Weihnachten 2008

[via Mail erhalten]

 

Geschafft!

Wiener Christkindl 2007Der letzte Arbeitstag im heurigen Jahr ist vorbei. Brav noch Statusreports geschrieben, Ablage gemacht, Weihnachstmails versendet, Blumen auf Vorrat gegossen (= ersäuft), Abwesenheitsassitenten eingeschalten und PC runter gefahren. Super, Christkind kann kommen!

Dieses Bild zeigt übrigens, wie das Wiener Christkindl heuer aussieht. Eine nette Tradition wie ich finde und mir aus meiner eigenen Kindheit viel lieber und vertrauter als der Weihnachtsmann, den man jetzt so oft aus Fenstern hängend oder von Balkonen stürzend sehen kann. Dann schon lieber das blond gelockte Kind, von dem ich mir nie sicher war ob eigentlich männlich oder weiblich …

 

Die letzte Arbeitswoche

Christbaumkerze… im heurigen Jahr ist für uns angebrochen. Selten bin ich in den letzten Monaten so beschwingt an einem Montag ins Büro gehüpft, wissend: „Die Erholungspause ist zum Greifen nah!“ Ich kann mich wirklich kaum erinnern, die letzten 10 Jahre einen derartigen Jahresendzeitaktionismus erlebt zu haben. Das muss noch rasch umgesetzt und jenes noch schnell gestartet und auch dieses noch zum Abschluss gebracht werden … hmpf!

Selbst zum Schmücken meines Terrassengärtchens bin ich erst letztes Wochenende gekommen. Doch immerhin leuchten jetzt die Weihnachtssternderln zwischen den kahlen Ästen und begrüßen uns beim Heimkommen und glitzern auch in der Früh, wenn wir verschlafen zum Frühstück runter kommen.

Vom den Feiertagen vorgelagerten Wochenende verspreche ich mir auch so etwas wie einen Puffer, in welchem ich schon vorbereiten und auch zur Ruhe kommen kann, damit dann Weihnachten wirklich eine stille und keine hektische Nacht wird.

Zu Essen (als hätten wir die vergangenen Tage nicht eh schon genug rumgenascht ;) ) gibt’s wieder mal Fondue mit verschiedenen Saucerln und unser Christbaum hat uns letztes Jahr so gut gefallen, dass heuer noch einmal der gleiche bunte Schmuck drauf kommt. Zwar werden wir unser Bäumchen nicht gar so lang sehen, da wir ja auf Urlaub fliegen, aber Weihnachten ohne Baum ist nicht das Richtige. Das geht einfach nicht!

Die Kleinigkeiten, die unterm Tannenbaum liegen werden, sind schon besorgt und mit großen Mascherln und lieben Worten garniert werden sie hoffentlich noch die eine oder andere Überraschung darstellen.

Ansonsten – möge diese Woche einigermaßen ruhig vorüber gehen und bloß kan unnötigen Stress aufkommen lassen. :-)

 

Schneidbretterl reloaded

Schneidbretterl Mit der Nostalgie vergangener Zeiten bewerben Remember Products ihre Frühstücksbrettchen. Gemeint sind damit – ich darf für uns Ösis einmal eindeutschen – so kleine Schneidbretterl, auf denen ich als Kind wirklich oft mein Butterbrot bei der Oma gekriegt hab.
In mundgerechte Happen geschnitten, mit ein bisserl Salz drauf. Die Bretterl hat’s mit den abenteuerlichsten Motiven gegeben von grauslich-grau bis ultra-kitschig mit blühenden Zitronen und Orangen.

Besagte Frühstücksbrettchen sind fast genauso wie damals – aus Resopal, im gleichen länglichen Format – nur, dass es sie in tollen Farben, mit witzigen Motiven oder lustigen Sprüchen gibt.

Schneidbretterl „Buntfrösche“, die wir nun einmal sind, haben wir gleich zwei Bretterln erstanden – und Geschirrtücher und Mousepads auch noch. Für’s Gedächtnistraining gäb’s Sudokus oder Memories in verschiedenen Ausführungen, zum Kuscheln schöne Wolldecken und für Diverses hübsche Porzellandosen. Alles in strahlenden Farben versteht sich. Was macht es da schon, dass es draußen regnet?!

 

Phalaenopsis

PhalaenopsisVor mittlerweile zweieinhalb Jahren haben wir zum Geburtstag jeder eine Phalaenopsis geschenkt bekommen. Zuerst ich im März eine lilafarbene, dann Alexander im Juli eine weiße. Als wir sie bekamen haben beide geblüht und als dann die erste Pracht vorbei war, haben sie ein ständiges Plätzchen auf dem Fensterbankerl in der Küche bekommen.

Dort bekommen sie im Sommer wie im Winter viel Licht und da wir den Heizkörper entfernt haben, sind sie auch keiner trockenen Heizungsluft ausgesetzt. Im zweiten Jahr haben sie sich wohl noch eingewöhnt, denn sie haben beide zwar das eine oder andere neue Blatt bekommen, Blüten haben sich aber keine gezeigt.

Dafür aber heuer! Von Mai bis Oktober haben die beiden exotischen Schönen durchgeblüht und nun hat Alexanders weiße Phalaenopsis noch einmal nachgeschoben und auch meiner lila wächst schon wieder ein neuer Blütentrieb zwischen den Blattachseln hervor.

Die beiden bekommen regelmäßig abgestandenes Wasser in ihre Töpfchen, werden eingesprüht und erhalten auch hin und wieder ein Schlückchen Orchideendünger. Dass es ihnen gut geht, seh ich dann an den dicken, fetten Luftwurzeln, die sie in alle Himmelsrichtungen strecken.

Vielleicht sind es aber auch die „Zielbilder“ eines Orchideenhauses in Sri Lanka, die ihren Ehrgeiz wecken? Hin und wieder als kleiner Anreiz vor die Blütengesichtchen gehalten, spornt die prächtige Verwandschaft vielleicht doch an … ;-)

Orchideenhaus im botanischen Garten Peradeniya, Sri Lanka

 

Das Christkind

Karin mit neuer Nikon D40xUh-oh! Kaum hat die Woche begonnen, ist sie auch schon wieder vorbei – und das samt Wochenende.

Zum Glück rast das Christkind nicht auch an mir vorbei sondern hat mich in weiser Voraussicht schon ein bisschen vor dem Weihnachtsfest besucht.

Wieso? Na damit ich mit meinem Geschenk bereits üben kann und dann, wenn ich es ganz unbedingt verwenden will, nämlich in unserem Stockholm-Urlaub, gut damit umgehen kann und ganz besonders glücklich bin. (weiterlesen…)

 

Etwas abseits

… des großen Trubels kann man unter leuchtenden Bäumen Ruhe finden und den Liebsten beim Herzerlbaum fest in die Arme schließen.

Lichterbäume am Wiener Christkindlmarkt

 

Wintermärchen

Schärengarten im Winter
Um endlich wieder ein bisschen Zeit für einander zu haben, werden Alexander und ich heuer erstmalig die Feiertage außer Landes verbringen. Zweisamkeit, Beschaulichkeit, Gemütlichkeit und ein Wintermärchen werden gewünscht und all das können wir uns derzeit nur recht weit weg vom Alltagswahnsinn vorstellen.
(weiterlesen…)