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Soeben in RTL Punkt 6 beim Frühstücksfernsehen gehört:

Kleinere Männer sind viel umweltfreundlicher, weil sie weniger Wasser, Nahrung und Energie verbrauchen.

Und? Grund zur Neuorientierung? ;) Fiele mir nie ein!!!

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Frühlingsduft

duftende NarzissenHeute konnte ich am Heimweg nicht an einem Töpfchen kleiner, quietschgelber Narzissen vorbei gehen. Als österlicher Pflanzenschmuck spart man sich da auch gleich die Deko-Küken bei der Gummientchenfarbe ;-) .

Zu meiner großen Freude verströmen die Frühlingsboten auch noch einen ganz zarten Duft! Bleibt nur zu hoffen, dass ich das mit der Luftfeuchtigkeit auch optimal hinkriege und mir die Märzenbecher nicht so schnell trocken werden (sonst leider oft der Fall). Das Zerstäuberfläschchen ist jedenfalls schon mal mit frischem Wasser gefüllt.

Und sollte es doch passieren oder spätestens nach dem Abblühen, kommen die Kleinen in einen Trog auf die Terrasse.

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Turbo Boost

SchnittlauchGenau einen solchen, nämlich einen Turbo Boost, hat die Vegetation im Terrassengärtchen die letzten paar Tage bekommen. Das schöne, warme Wetter hat das Pflanzenwachstum angekurbelt und es grünt und sprießt als wär’s schon April. Sowas hab ich ja um diese Jahreszeit noch nicht erlebt!

Der Schnittlauch schaut aus wie ein giftiger Igel, die Brautspiere ist schon saftig grün und die Clematis alpina zeigt richtig große Blätter.
Dazu jubilieren Amseln und Meisen in Nachbars Winterschneeball, dass es eine Freude ist.

BrautspiereDa dachte ich, dass wir heuer aufgrund unseres Urlaubs im März einen vorgezogenen Frühling erleben werden aber stattdessen macht’s der Klimawandel (?) auch so zu Hause. Auf der einen Seite bin ich mehr als glücklich über den Sonnenschein und die Wärme, auf der anderen Seite sorg ich mich um meine Rosen. Sie treiben wie verrückt und die Forsythia, die mir sonst als verlässliche Zeigerpflanze für den richtigen Zeitpunkt zum Rosenschnitt dient, blüht auch schon.

Aber ein Schnitt jetzt im Februar? Das scheint mir doch noch zu riskant! Lieber werd ich wohl blutenden Herzens und tränenden Auges die Triebe im April schneiden als noch einen zur Jahreszeit passenden Frost zu riskieren.

Clematis alpinaAuch bei der Gärtnerin wird mit gemischten Gefühlen über den Stand der Vegetation berichtet und man macht sich Gedanken, was da noch alles auf uns zukommen wird. Ob ich in einigen Jahren Kakteen auf meiner südseitigen Terrasse ziehen muss weil’s dann schon so heiß und trocken ist? Doch bis es soweit ist, freu ich mich mal über den Sonnenschein und das Grünen und Blühen.

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Glück ab, gut Land

HeißluftballonBei Kaiserwetter am vergangenen Wochenende ist es uns nach einigen Anläufen (das gehört sich so) gelungen, die Geburtstagsgeschenke an meine Schwiegis einzulösen – wir waren Ballonfahren am Wolfgangsee!

Schon am Samstag sind wir angereist, man fährt von Wien aus ja doch gute 3 Stunden, und haben unser Quartier bezogen. So sind wir auch in den Genuss gekommen, beim Weissen Rössl zu Abend zu essen. Köstlich! Gänselber mit Apfelstrudel auf Mango mit Chilli war die Vorspeise und ein zartrosa Lammrücken in der Pinienkruste mit gefülltem Gemüse der Hauptgang. Hallo Fastenzeit … ;)

im Himmel über dem SalzkammergutAm Sonntag dann sind wir in die Luft gegangen. Auch wenn es diesmal im Korb recht dicht gedrängt war (9 Personen + Pilot), so ist es doch ein wunderbares Erlebnis, das man hoch oben im Himmelsblau genießt.

Am Nachmittag dann noch stilecht beim Zauner in Ischl auf eine Jause und schon ging es wieder heim nach Wien.
Schade nur, dass solche Wochenende ebenso so verrasen wie manch andere Tage.

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Palmensonntag

PalmenhausIn einer Behausung wie dereinst Diogenes, nämlich in einem Holzfass, zog 1953 eine Palme ins Palmenhaus in Schönbrunn. Doch diese Wohnung wurde ihr zu eng sie sprengte sie in den 80er Jahren und grub ihre Wurzeln ins Erdreich. Das wiederum hatte zur Folge, dass der Baum viel schnell wuchs, als dies sonst der Fall gewesen wäre und nun ist ihm nicht nur sein Schuhwerk zu eng, sondern gleich das ganze Palmenhaus, in dem er steht.

Sisi-Palme25 Meter ist die Pflanze hoch – eine Höhe, die sie in der freien Wildbahn wohl kaum erreicht hätte. Eher hätte ein tropischer Wirbelsturm ihr Streben nach Höherem jäh beendet. Doch auch ihr Alter ist mit 170 Jahren äußerst stattlich und sie macht ihrem Namen – Sisi-Palme – aller Ehre.

Bevor die Riesenpalme jetzt auch noch das Palmenhaus selbst sprengt, muss sie leider dran glauben. Morgen wird die alte Dame stückchenweise abgesägt und ihr Holz soll sogar versteigert werden. Für die Nachfolge steht bereits ein Ableger der Sisi-Palme bereit.

KamelieWir waren heute Abschied nehmen von dem alten Baum und gleichzeitig den Frühling begrüßen, der mit Azaleen, Zwiebelblumen und Kamelien in der stilvollen Konstruktion aus Glas und Eisen bereits Einzug gehalten hat. Den Ort will ich mir jedenfalls merken und ihn besuchen, wenn ich wieder mal den Winterblues hab!

Mehr zur Sisi-Palme ist auch zu lesen auf wien.ORF.at.

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vernetzte Kommunikation

Oft bin ich fasziniert, welche Systematik hinter Kommunikationsmustern steckt. Sicher kennt Ihr auch die These, dass jeder jeden über sechs Ecken kennt. Im Zeitalter von „always on“ bekommt dieses Thema dann gleich noch eine zusätzliche Dynamik.

Mit der Erforschung grundlegender kommunikativer Muster der selbstorganisierten Wissensproduktion und -distribution in kollaborativen Online-Kommunikationen beschäftigt sich das Projekt Netzwerkkommunikation im Internet, das noch bis zum 29. Februar zur Teilnahme an der Blogrollumfrage aufruft.

Bin mal gespannt, was für Muster sich dann daraus ableiten lassen!

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Wie man sich bettet

Alle 10 Jahre so heißt es, sollte man seine Matratze tauschen. Einerseits aus hygienischen Gründen, andererseits weil auch die beste Matratze nach so langer Beanspruchung an Materialermüdung zu leiden beginnt. Tja und da Alexander und ich heuer unser 10-jähriges Beziehungsjubiläum feiern und unser Bett aus meinem alten Haushalt stammt, also eigentlich noch ein bisserl älter ist, haben wir uns eine neue Ruhestatt gegönnt. (weiterlesen…)

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Ein bisserl Gehör finden

Rober Palfrader, Kaiser von ÖsterreichSeine Majestät Robert Heinrich I., Kaiser von Österreich, ist ja bekanntlich ein ganz ein Braver und widmet sich sehr zum Leidwesen seines Volkes bis zum Herbst 2008 verstärkt sowohl der Vater- als auch verschiedenen Bühnenrollen.

In den Genuss der donnerstäglichen Audienzen, in denen Seine Majestät sich den von Obersthofmeister Seyffenstein vorgelassenen Promis und solchen, die’s gerne wären, mehr oder weniger widmet, kommen wir nun leider ein Zeiterl nicht. Ob die Österreicher trotz der Absenz des Kaiser ein bisserl brav sind? Na, ich bin mir da nicht sicher …

Seine Majestät wohl auch nicht, denn Hoheit geruhen nun per Hörfunk mit dem vernachlässigten Volk Kontakt aufzunehmen. Am Faschingdienstag wird also Robert Heinrich I. eine Radio-Audienz auf Radio Wien geben und darob Fragen des kleinen Mannes beantworten.

Selbige kann man jetzt schon per elektronischem Antrag senden und hoffen, dass man bei Seiner Majestät ein bisserl Gehör finden wird.

[via wien.ORF.at]

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