Eins, zwei, drei im Sauseschritt

… läuft die Zeit, wir laufen mit! Willhelm Busch

Schuschels SilvesterhüteSchwups da ist er ja schon, der letzte Tag im alten Jahr. Schnell ist’s wieder gegangen.

Da waren wir grad noch in Stockholm (Silvester 2007-2008), im Urwald bei den Ruinen von Tikal (unser Urlaub im März/April), sind durch die Amsterdamer Grachten gefahren (im Juli) und haben noch ein paar Sonnenstrahlen in Dalmatien eingefangen (im Oktober) und schon bald ist das alles „letztes Jahr“ gewesen.

Für unseren Abendspaziergang am Silvesterpfad ist der Flachmann schon gefüllt und die beiden lustigen Hüte von Cirque du Soleil liegen neben den dicken Handschuhen – so sind wir innerlich und äußerlich gegen die vorherrschenden Minusgrade gewappnet.

Apropos Silvesterpfad: Nicht nur, dass dieses alljährliche wiener Angebot recht einzigartig und sehr unterhaltsam ist, es ist auch wirklich super organisiert! So wird die ab 22:00 Uhr geschlossene U-Bahn-Station Stephansplatz in ein Behelfslazarett mit mehreren Notbetten und medizinischer Erstversorgung umgerüstet und auch ein U-Bahn-Zug steht bereit, um eventuell Verletzte schnell abtransportieren zu können. Das ist echt umsichtig – Hut ab, liebe Stadt Wien!

Bleibt nur zu hoffen, dass niemand diese Einrichtung in Anspruch nehmen muss.

Euch allen einen wunderschönen, rauschenden und prickelnden letzten Abend im alten Jahr und rutscht gut rüber nach 2009!

 

Schottische Gemütlichkeit & coole Technik

Was haben diese beiden wohl gemeinsam?

ein Laptray für die GartenfreundinSeit einigen Wochen besitze ich einen kleinen Eee PC 1000H in Perlmutt. Das Mini-Notebook begeistert mich total, da es alles hat, was ich zum Arbeiten so brauche (160 GB Festplatte, Bluetooth, Wireless-LAN, 10-Zoll Bildschirm und eine Tastatur, auf der es sich bestens tippen lässt) und dabei mit seinen 1,4 kg ein Leichtgewicht ist, das sich dank der geringen Abmessungen auch noch ganz einfach in meiner Bürotasche verstauen lässt. Und hübsch finde ich ihn außerdem!

Kein Wunder also, dass der Mini wegen seiner Mobilität derzeit mein Lieblingsspielzeug ist. Statt mir vor dem Couchtisch kauernd eingeschlafene Füße zu holen, knotze ich jetzt mit dem Eee auf dem Sofa. Und hier kommt die schottische Gemütlichkeit ins Spiel …

Die Mäcs haben schon seit langem sogenannte Laptrays, auf Deutsch Knietabletts, auf denen sich unter anderem wunderbar im Bett frühstücken lässt. Laptray erinnert aber auch an Laptop und dafür sind diese herrlich kitschigen Tabletts ebenfalls bestens geeignet – nämlich als Unterlage für selbige.

Falters Best of Vienna sei Dank war auch flugs ein Geschäft gefunden, das Laptrays führt und heute offen hat. Seit dem späten Vormittag also ruht mein Perlmutt-Mini fast schon kardanisch gelagert auf einem Knietablett. Egal, ob ich aufrecht sitze oder in die Polster geflötzt lungere – das Kissentablett geht mit (und schwingt nicht zurück!). Sehr zu empfehlen für gemütliches und entspanntes Arbeiten mit dem Notebook.

 

Es war da!

Hat einen glitzernd geschmückten Baum hinterlassen, darunter Präsente wie einen streichelzarten Bademantel für erfrorene Elfchen und ein neues „Glasauge“ für die optimale Perspektive.

Die schönsten Geschenke waren jedoch ein Tag voll Geborgenheit und Zeit füreinander.

Euch allen, die Ihr hier reinschaut, geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch in ein tolles neues Jahr!

Christbaumkugel, handbemalt

 

Lebkuchen

Lebkuchen

… sie kamen an ein Häuschen aus Pfefferkuchen fein …

Lebkuchen, auch Pfeffer- oder Gewürzkuchen genannt, ist für mich ein typisches Adventgebäck. 43 Jahre alt musste ich werden, um meine ersten eigenen Lebkuchenförmchen zu backen und der Grund dafür ist, dass ich aufgrund unserer Ernährungsumstellung Weihnachtsgebäck aus reinem Roggenmehl machen wollte.

Gleich bei der Zubereitung ist der Teig ein zähes Biest und man kann ihn sich eher als Superkleber denn als essbare Leckerei vorstellen. Nach 2 Tagen auf der kalten Terrasse und ein paar zusätzlichen Händen voll Mehl geht’s dann schon ein bisserl besser mit der Verarbeitung.

Für mich waren zwei Dinge wichtig: 1) der Teig muss kalt bleiben – je wärmer desto kleb, 2) man darf ihn nicht zu dünn ausrollen – je dünner desto ebenfalls kleb.

Anfangs sind die fertig gebackenen Lebkuchensternderln und -herzerln noch ein bisserl hart, sodass man versucht ist, sie einem Nussknacker zwischen die Zähne zu schieben, doch nach ein paar Tagen in der Dose mit Apfelschalen, wird das Gebäck mürbe und schmeckt ganz hervorragend.

Angenehmer Nebeneffekt: die ganz Wohnung duftet wunderbar nach Weihnachten! (weiterlesen…)