Zwischen den Jahren

Alpenüberquerung im BallonWeihnachten ist vorüber. Es war ein schönes und gemütliches Fest mit viel (zu viel!) gutem Essen, Geschenken und Nachmittagen im Kreise der Familie.

Nun sind die Raunächte angebrochen, die noch bis zum 6. Jänner andauern und die wir heuer größtenteils in Schweden verbringen werden.

Mir wäre auch danach, mit Rauch durch unsere Wohnung zu schlendern und reinigenden Wohlgeruch zu verbreiten. So archaische (in diesem Fall wohl keltische) Rituale sind durchaus meines, aber Patchouli-Räucherstäbchen sind wenig dazu geeignet, damit in die Fußstapfen druidischer Vorfahren zu treten. Alexander mag den Geruch auch nicht und hätte wahrscheinlich nur Husten und Prusten für meine heiligen Handlungen übrig ;) .

Ich denke, ich werde es trotzdem mit den Kelten halten, die diese „zeitlose Zeit“ mit dolce far niente, essen und feiern verbrachten – in unserem Fall noch ein bisserl von Urlaub unterbrochen halt. Recht hatten sie, wenn durch die verschiedenen Kalender – Mond-, julianischer und gregorianischer – schon alles durcheinander kam und man gar nicht mehr wusste, wann denn jetzt das neue Jahr wirklich begann. Man muss die Feste eben feiern, wie sie fallen …

Mehr zu Raunächten, anderem Brauchtum und dessen keltischen Ursprüngen gibt’s zu lesen auf DieKelten.at.

Ich wünsch Euch eine schöne Zeit zwischen den Jahren und einen guten Rutsch!

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Leopolditag

SchleierlegendeHeute ist der Gedenktag des Hl. Leopold, Landespatron von Niederösterreich und auch von Wien (letzteres stammt noch aus der Zeit als Wien noch die Landeshauptstadt von NÖ war). Da ich selbst aus der Nähe von Klosterneuburg komme, erinnert mich der Leopolditag an meine Volksschulzeit.

Nicht nur, dass am Leopolditag schulfrei ist, nein es gibt auch noch andere Freuden! Doch schön der Reihe nach …

Der Heilige, um den’s heute geht, ist kein geringerer als der Babenberger Markgraf Leopold III. Leopold war mit Agnes, der Schwester Heinrichs V. verheiratet. Ob seiner Klostergründungen – Klosterneuburg, Heiligenkreuz und Kleinmariazell gehen sozusagen auf seine Rechnungen, wobei Agnes Mitgift sicherlich nicht hinderlich war – und wegen der friedlichen Zeiten, die unter seiner Herrschaft vorherrschten, war er beim Volk sehr beliebt. (weiterlesen…)

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