Montag, 5. November 2007
Gelb
Auf dem Heimweg kommt die Sonne heraus und lässt mit schrägen Strahlen das Laub aufleuchten. Gelb wie Safran, wie Zitronen, ockergelb, mit einem Schuss Orange – dottergelb. Senfgelb, currygelb, goldgelb, fahlgelb, sonnengelb. Gelb wie Neid und Eifersucht, gelb wie Licht und Wärme.
„Diesen wärmende Effekt kann man am lebhaftesten bemerken, wenn man durch ein gelbes Glas, besonders in grauen Wintertagen, eine Landschaft ansieht. Das Auge wird erfreut, das Herz ausgedehnt, das Gemüt erheitert; eine unmittelbare Wärme scheint uns anzuwehen.“ (aus Goethes Farbenlehre)
Berauschend die vielen unterschiedlichen Nuancen des Herbstes, die in der hügeligen Landschaft des Weinviertels Wein, Pappeln und Lerchen zieren. Und man möchte dem sonnigen Augenblick fast zurufen „Verweile doch, Du bist so schön!“
Tags: Kunst, persönlich

Kommentare(8)


