Räkelstellung mit High Heels

Zugegeben der Titel ist etwas außergewöhnlich, aber die Idee dieses Kalenders sicher auch! Da hat sich Eizo etwas außergewöhnliches einfallen lassen:

Räkelstellung mit High Heels
© Bild: 2010 Eizo

Nackt bis auf die High Heels sitzt Miss Januar vor dem Betrachter. Ihren Kopf hat sie leicht geneigt, die Beine gespreizt, mit anzüglicher Schüchternheit hält sie sich die Hände vor den Schoß. Tief blicken lässt sie trotzdem, sehr tief. Bis auf die Knochen, um genau zu sein, denn das Bild von Miss Januar ist keines der üblichen drallen Pin-up-Schönheiten, die ihre Vorzüge vor Strandpanorama in die Kamera halten. Das Bild von Miss Januar ist eine Röntgenaufnahme, und viel mehr als ihr Skelett ist darauf nicht zu sehen.

Der Kalender, in dem Miss Januar zusammen mit elf weiteren Knochen-Bunnys posiert, ist ein Marketinggag, der sich verselbstständigt hat. Ursprünglich war er als Werbegeschenk für eine recht überschaubare Zielgruppe gedacht, für deutsche Radiologen – mittlerweile kursierten bereits Fälschungen auf Onlinebörsen.

Gratulation – grandiose Marketingidee!

Den ganzen Beitrag kannst Du auf Financial Times Deutschland bzw. bei der Agentur Butler nachlesen.

 

Der Derwisch erzählt … wir hören begeistert zu

Der Derwisch erzählt

ein kleiner Teil der vielen Köstlichkeiten
Es gibt in den arabischen Ländern Berufe, die eine sehr sehr lange Tradition haben.

Zu diesen Berufen zählt sicher der des Geschichtenerzählers. Der Meddah setzte sich auf einen Stuhl und erzählte den ZuschauerInnen Geschichten aus 1000 und einer Nacht …

Wir ziehen uns am Eingang die Schuhe aus und gehen auf weichen, kuscheligen Teppichen in den Zuschauerraum. Dort sind viele Pölster am Boden gemütlich verteilt und laden zum Kuscheln und Relaxen ein.

Der Derwisch erzählt

am Boden knotzen ist wahrlich relaxing

Und dann tauchen wir in die Welt der Geschichten und Legenden ein und vergessen für einige Zeit die hiesige Welt …

Sehr nett war es – sicher empfehlenswert! (Interkulturtheater)

Komm möglichst früh ins Theater. Schon beim Eingang betrittst Du eine andere Welt – die magische Welt des Orients. An jeder Ecke, mit jedem Schritt findest Du Überraschungen.

Der Duft der Gewürze, die orientalischen Speisen, die es zu verkosten gibt, der kostenlose türkische Tee, die köstlichen gedörrten Datteln und Feigen uvm. all dies machen einen DERWISCH-Abend zu einem Fest für alle Sinne.

 

Heimatkunde

echt:WienZwar ist Wien immer noch hauptsächlich vom Fußball geprägt, aber für spielfreie Tage wie z.B. den 27. und 28. Juni, haben wir auch ein kulturelles Alternativprogramm anzubieten für in- und ausländische Gäste und nicht zuletzt für uns selber.

Schließlich soll man die Feste feiern, wie sie fallen und sollten sie das nicht freiwillig tun, dann muss man sie eben zu Fall bringen ;-) .

Mit Unterstützung der Stadt Wien gibt’s also ein Festl zu den Themen Literatur, Kulinarik und Musik, mit entsprechenden Verantstaltungen. „Echt Wien“ (eigentlich ja eher echt Wean :-) ) heißt das Programm und findet an verschiedenen Orten von der Inneren Stadt bis am Kahlenberg statt.

Da spielt der Roland Neuwirt mit seinen Extremschrammeln im Zwölf Apostel Keller und der Dieter Chmelar scheibt Wuchteln im zweiten Hieb.

Leider laboriere ich immer noch am Reisebericht unseres Mexiko-Guatemala-Honduras-Belize-Urlaubs, sodass ich wohl eher fleissig schreiben statt feiern sollt, obwohl …. Na schau ma mal :-)

Näheres sowie ein detailliertes Programm ist zu finden unter: echt Wien

 

Gelb

Yellow Hickory, Georgia O'KeeffeAuf dem Heimweg kommt die Sonne heraus und lässt mit schrägen Strahlen das Laub aufleuchten. Gelb wie Safran, wie Zitronen, ockergelb, mit einem Schuss Orange – dottergelb. Senfgelb, currygelb, goldgelb, fahlgelb, sonnengelb. Gelb wie Neid und Eifersucht, gelb wie Licht und Wärme.

„Diesen wärmende Effekt kann man am lebhaftesten bemerken, wenn man durch ein gelbes Glas, besonders in grauen Wintertagen, eine Landschaft ansieht. Das Auge wird erfreut, das Herz ausgedehnt, das Gemüt erheitert; eine unmittelbare Wärme scheint uns anzuwehen.“ (aus Goethes Farbenlehre)

Berauschend die vielen unterschiedlichen Nuancen des Herbstes, die in der hügeligen Landschaft des Weinviertels Wein, Pappeln und Lerchen zieren. Und man möchte dem sonnigen Augenblick fast zurufen „Verweile doch, Du bist so schön!“

 

Die Tochter des Kupferstechers

Musa sp. - Maria Sibylla MerianWährend unseres Schottlandurlaubes waren wir natürlich auch ein paar Tage in Edinburgh und haben dort u.a. den Palace of Holyroodhouse besucht. Einstmals als Mönchskloster erbaut, wohnte schon Mary Queen of Scots (who else?! ;-) ) in diesen ehrwürdigen Gemäuern, die heute der Queen offizielle Bleibe in Schottland darstellen.

Nebst den sehenswerten Innenräumen, den Abteiruinen und dem Park, kann man von hier aus auch gleich die angrenzende Queen’s Gallery mit ihrer aktuellen Ausstellung „Amazing Rare Things“ besichtigen. Haben wir gemacht. (weiterlesen…)

 

M-ars, der Kunstsupermarkt

M-ars, der KunstsupermarktWien ist anders! und bekommt nächste Woche (26. April) seinen ersten Kunstsupermarkt. Ja wirklich, wir WienerInnen können dann nicht nur zum Greißler ums Eck Brot, Butter und Eier einkaufen gehen, sondern auch in den Supermarkt und kaufen dort Kunst – was denn sonst :-) (weiterlesen…)

 

Japaner-Konzert

Schloss Schoenbrunn… so nennt ein Bekannter von uns die künstlerischen Darbietungen, die sich in erster Linie an Wienbesucher aus dem näheren und ferneren Ausland richten. Und genau so etwas haben wir gestern auch besucht.

Schon seit längerem war ein Großfamilienabend geplant, wo wir alle miteinander in festlichem Rahmen essen, plaudern und ein bisserl Kultur genießen wollten. So kamen wir auf die Idee, ein Schönbrunner Schloßkonzert mit Dinner zu buchen. Und wie war’s denn jetzt? (weiterlesen…)

 

Makro-Malerei

Auf der Suche nach einem hübschen, mich fröhlich stimmenden Hintergrund für meinen IPaq (ja, ja, zugegeben – Alexander ist der Praktische, während ich eher einen auf schöngeistig mache :-D) bin ich wieder einmal über diese wunderschönen Blumengemälde gestolpert: wie Makroaufnahmen nur eben in Öl auf riesige Leinwände gebannt! Die Rede ist von der Künstlerin Georgia O‘Keeffe. (weiterlesen…)