Zitat von Drauzio Varella

„In der heutigen Welt wird fünfmal mehr in Medikamente für die männliche Potenz und Silikon für Frauen investiert als für die Heilung von Alzheimer Patienten.

Daraus folgernd haben wir in ein paar Jahren alte Frauen mit großen Titten und alte Männer mit hartem Penis, aber keiner von denen kann sich daran erinnern wozu das gut ist.“

Drauzio Varella, brasilianischer Onkologe und diesjähriger Nobelpreisträger für Medizin

Dem ist nichts hinzuzufügen, oder?

 

Ich bin 2 Öltanks

Ich bin 2 ÖltanksNeulich in der Pausenzone reden wir also halb dienstlich ernst, halb privat scherzend, als ich den Werbeslogan „Ich bin 2 Öltanks“ zitiere … und nichts als fragende Blicke ernte.

Tja, nicht nur an den Kindern merkt man, dass man älter wird, auch an den verständnislosen Kollegen. ;-) Hier also eine kleine Nachhilfe für die jüngere Generation.

Nach einigen größeren und kleineren Katastrophen, da Öltanks in privaten Haushalten leckten und das Heizöl so durch undichte Tanks in den Boden gelangen und das Grundwasser verseuchen konnte, wurden Ende der siebziger Jahre spezielle Sicherheitstanks vorgeschrieben.

Diese Tanks waren doppelwandig ausgestattet und entsprachen damit eigentlich 2 ineinander gesteckten Behältern – 2 Öltanks eben. Und um auf diesen Umstand hinzuweisen, wurde der Slogan „Ich bin 2 Öltanks“ kreiert, der Behälter am Straßenrand, vornehmlich in Quietschgelb, zierte.

Natürlich fand sich auch so manch andere lustige Anwendung dieses Werbesatzes im täglichen Sprachgebrauch. S‘gibt ja mehrere Dinge, die als Zwillinge ausgeformt sind oder jedenfalls einen Plural nahelegen. Eurer Phantasie sei nun freier Lauf gelassen … :-D

Der Slogan wird übrigens auch heute noch von der Firma Haase zur Bewerbung ihrer Öl- und Lagertanks verwendet.

Das nächste Mal, wenn also wieder von 2 Öltanks in der Pausenzone die Rede ist, dann nickt bitte wissend und gebt einer Mittvierzigerin das Gefühl, dass die 70er eh noch nicht so lang vorbei sind! ;-)

 

blühende Pflanzen auf unserer Terrasse

Ja, ja liebe/r LeserIn Du hast ja vollkommen recht, wenn Du ein wenig nörgelst und meldest, dass der letzte neue Beitrag schon ur-ur-ur-lange her ist. Seufz – stimmt, leider.

Rosen auf unserer Terrasse
Malerrose „Grimaldi“

Ein Grund ist das Business. Alexander hat Anfang April den Job gewechselt und in Karins Firma herrscht derzeit großer Auf- und Umbruch und viele Veränderungen stehen vor der Tür. Beides ist auf gut wienerisch „kein Lercherlschaß“ und konsumiert viel unserer Zeit.

Clematis alpina
Clematis alpina „Franky“

Und last but not least beansprucht unser Hobby Reisen dann noch das Meiste vom kümmerlichen Rest unserer verbleibenden Freizeit. Ende März waren wir eine Woche in Rom (Fotos und ausführlicher Reisebericht folgt auf unserer Webpage. Anfang Juli geht es dann 3 Wochen auf Rundreise nach Peru.

Malerrose
Malerrose „Grimaldi“

So und dann wollen wir auch noch unseren Freunden, Eltern, Geschwistern, … ebenfalls ein wenig unserer Zeit schenken … und vom Hörbuch Jesus liebt mich (köstlich, sehr empfehlenswert!) habe ich auch erst ein 1/3 gehört … und … uff – ich bin geschafft – aber schön ist das Leben!

Wie schön, das sieht man auch an den herrlichen Pflanzen, die heuer wieder direkt vor unserer Nase in Karins Himmelsgärtchen wachsen und gedeihen. Glücklicherweise ist das unser verlängertes Wohnzimmer, denn für eine extra Anfahrt hätten wir ohnehin keine Zeit.

Tja, so ist im Moment für uns mehr Aktivität im „wirklichen Leben“ denn im Web angesagt. Doch da alles steter Wandlung unterworfen ist, wird auch das wieder einmal anders werden …

 

Von Weltenrettern, Riesenspinnen und silbernen Unterhosen

There’s a light … Light in the darkness of everybody’s life

The Rocky Horror ShowIst das zu glauben? Mehr als 30 Jahre ist die Rocky Horror Show nun schon alt und immer noch ist die Musik super, die Geschichte witzig und das Publikum begeistert! Wir waren’s gestern Abend auch bei der Vorstellung im MQ.

Gemeinsam mit vielen anderen MusicalbesucherInnen (darunter witzigerweise auf den Sitzen direkt vor uns ein Arbeitskollege mit seiner Frau) haben wir die altbekannten Hymnen mitgesungen, den Timewarp getanzt, in Erinnerungen an alte B-Movies geschwelgt und uns am Ende heiß geklatscht um nur noch eine winzigkleine Zugabe – bitte, oh bitte. (weiterlesen…)

 

Happy New Year, Miss Sophie

Wien, Silvester 2009

Nirgends lässt sich das Feuerwerk über Wien besser und vor allem gemütlicher beobachten als von unserer Wohnung aus. Und wenn es vorbei ist und wir müde sind, fallen wir einfach rücklinks in unser Bett. Muss der arme James alias Alexander die angeheiterte Miss Sophie aka mich nicht so weit tragen.
Hach, das neue Jahr fängt ja schon super an!

Bei uns war übrigens nicht Mr. Pommeroy zu Gast sondern wir haben den Jahreswechsel mit Pommery gefeiert. Auch sehr prickelnd.

Für 2009 die besten Wünsche!

 

Es war da!

Hat einen glitzernd geschmückten Baum hinterlassen, darunter Präsente wie einen streichelzarten Bademantel für erfrorene Elfchen und ein neues „Glasauge“ für die optimale Perspektive.

Die schönsten Geschenke waren jedoch ein Tag voll Geborgenheit und Zeit füreinander.

Euch allen, die Ihr hier reinschaut, geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch in ein tolles neues Jahr!

Christbaumkugel, handbemalt

 

Mein lila Hut

Lila HutSicher kennt Ihr doch das Mut zum Selbstbewusstsein spendende Gedichtchen über Frauen und ihren lila Hut. Zumindest die von Euch, welche wie ich weiblich sind, werden es kennen.

Frauen ..
.. mit 3 Jahren: schaut sie sich im Spiegel an und sieht eine Königin.
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Saisonale Betrachtungen

Ewig könnte ich mir Erik Saties Gymnopedie No 1 anhören und diese wunderbaren Herbstbilder dazu ansehen. Gold, rot, orange … erst zarter Nebel, dann klare Luft.

Ob es mit dem eigenen Alter zusammenhängt, dass sich die persönliche Lieblingsjahreszeit ändert?

Als kleines Kind liebte ich den Frühling mit seinem drängenden Wachstum. Knospen hier und knallige Farben dort. Das Licht der Sonne fast grell, der Gesang der balzenden Vögel nahezu schrill.

Später war’s der Sommer, der es mir angetan. Flirrende Hitze, sattes Grün, Lachen in Parks und Bädern, Strandleben und natürlich Ferien. Der würzige Duft frisch gemähten Grases und das Zirpen der Grillen in endlosen, lauen Nächten.

Und jetzt schon seit einigen Jahren ist es der Herbst, den ich besonders mag. Er ist mild in den Temperaturen und sanft in den Farben. Beide Hände hat er voll Geschenke für uns und die Schürze füllt er noch dazu. Er riecht gut nach Nüssen und gefallenem Laub.

Wird es einst in ein paar Jahren der Winter sein, der dann meine liebste Jahreszeit ist?

 

Sweet Dreams

unser altes SchlafzimmerSchon vor ein paar Monaten, hab ich von unserem neuen Bett erzählt. Mittlerweile schlafen wir wie die Engerln auf der neuen Matratze und freuen uns über das mehr an Platz, das unsere Schlafinsel uns jetzt bietet. Einzig mit den vielen Rottönen ist das so eine Sache …
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Mein Blog geht weiter

„Ich werde still sein; doch mein Lied geht weiter.“ Mascha Kaléko, von der diese Zeile stammt, meint in ihrem Gedicht „Mein letztes Lied” zwar etwas anderes – jedoch mag ich einerseits diese Dichterin so gerne und andererseits scheinen mir die angelehnten Worte nach der langen Pause irgendwie passend. Denn was ist dieser Blog denn anderes als eine Art Tagebuch, Pickerlheft meines (unseres) Lebens und somit ein Lied, das weitergeht, auch wenn ich hier still bin? Soweit zur lyrisch-philosophischen Wiederaufnahme … ;) (weiterlesen…)